Griechischer Bergtee ist ein aromatisches Kräuterkraut aus der Gattung Sideritis, das vor allem in den Gebirgsregionen Griechenlands, des Balkans und des östlichen Mittelmeerraums wächst. Verwendet werden meist die getrockneten Blütenstände und oberen Stängel. Botanisch handelt es sich nicht um einen klassischen Tee aus Camellia sinensis, sondern um einen Kräuteraufguss mit eigenständigem, mild-würzigem Profil. Im Handel findest du griechischen Bergtee vor allem getrocknet, lose oder als ganze Stängel gebündelt. In der Küche beziehungsweise im Alltag wird er fast ausschließlich als heißer Aufguss oder als abgekühlter Eistee genutzt. Häufig wird er pur getrunken, manchmal mit Zitrone, Honig oder in Kombination mit anderen Kräutern wie Minze oder Salbei. Aus Praxissicht ist Bergtee vor allem wegen seines feinen, leicht herben Aromas und seiner unkomplizierten Zubereitung interessant. Da er koffeinfrei ist, passt er gut in den Abend. Frische Ware ist außerhalb der Anbauregionen selten, getrocknete Qualität ist dagegen ganzjährig erhältlich und bei trockener Lagerung lange haltbar.