Spirulina und Chlorella sind Mikroalgen, die im Alltag oft gemeinsam genannt werden, biologisch aber nicht identisch sind. Spirulina gehört zu den Cyanobakterien und wächst in alkalischen Gewässern beziehungsweise kontrollierten Kultursystemen, während Chlorella eine einzellige Süßwasseralge ist. Für den Handel werden beide meist getrocknet und zu Pulver oder Presslingen verarbeitet. In der Küche spielen Spirulina und Chlorella vor allem als kleine Zugabe eine Rolle, nicht als Hauptzutat. Typisch sind Smoothies, Bowls, Dips, herzhafte Teige oder Energy-Balls. Im Handel findest du sie überwiegend als Pulver, seltener als Tabletten oder in Mischprodukten mit Fruchtpulvern, Süßungsmitteln oder Aromen. Praxistauglich sind sie vor allem dann, wenn du sie sparsam dosierst: Der Geschmack ist deutlich grün, herb und leicht algig. Eine klassische Saison gibt es nicht, da es sich um kultivierte und getrocknete Produkte handelt. Wichtiger als Herkunftsromantik sind bei diesen Zutaten saubere Produktionsstandards, transparente Analysen und eine realistische Erwartung an den Nutzen im Alltag.