SmarTasty
Gesund & einfach kochen

Isländisch Moos: Nährwerte, Verwendung & Einkauf | SmarTasty

Kurz erklärt: Isländisch Moos ist keine Moosart, sondern eine Flechte mit dem botanischen Namen Cetraria islandica. Sie wächst in kühlen, eher nährstoffarmen Regionen Europas, besonders in Island, Skandinavien und Gebirgslagen. Botanisch handelt es sich um eine Symbiose aus Pilz und Alge, küchentechnisch spielt sie heute vor allem als getrocknete Aufgusszutat eine Rolle. Im Handel findest du Isländisch Moos meist geschnitten und getrocknet, seltener als Pulver oder als Bestandteil von Kräuterteemischungen, Sirupen und Bonbons. Als klassisches Lebensmittel ist es im Alltag eher eine Nischenzutat. Historisch wurde die Flechte nach dem Wässern auch in einfachen Breien, Suppen oder mit Mehl verarbeitet. Praxistauglich ist Isländisch Moos vor allem wegen seiner Schleimstoffe, die beim Einweichen und Erhitzen eine leicht gelige Textur ergeben. Geschmacklich ist es mild-herb bis bitter, weshalb viele Rezepte mit Honig, Apfel oder Zitrone arbeiten. Da die Verwendung fast immer getrocknet erfolgt, ist die Zutat ganzjährig verfügbar und lange haltbar.

Isländisch Moos ist keine Moosart, sondern eine Flechte mit dem botanischen Namen Cetraria islandica. Sie wächst in kühlen, eher nährstoffarmen Regionen Europas, besonders in Island, Skandinavien und Gebirgslagen. Botanisch handelt es sich um eine Symbiose aus Pilz und Alge, küchentechnisch spielt sie heute vor allem als getrocknete Aufgusszutat eine Rolle. Im Handel findest du Isländisch Moos meist geschnitten und getrocknet, seltener als Pulver oder als Bestandteil von Kräuterteemischungen, Sirupen und Bonbons. Als klassisches Lebensmittel ist es im Alltag eher eine Nischenzutat. Historisch wurde die Flechte nach dem Wässern auch in einfachen Breien, Suppen oder mit Mehl verarbeitet. Praxistauglich ist Isländisch Moos vor allem wegen seiner Schleimstoffe, die beim Einweichen und Erhitzen eine leicht gelige Textur ergeben. Geschmacklich ist es mild-herb bis bitter, weshalb viele Rezepte mit Honig, Apfel oder Zitrone arbeiten. Da die Verwendung fast immer getrocknet erfolgt, ist die Zutat ganzjährig verfügbar und lange haltbar.

Der arktische Schleimhaut-Balsam

Trotz seines Namens ist Isländisch Moos (Cetraria islandica) gar kein Moos, sondern eine Flechte (eine Symbiose aus Pilz und Alge). Sie wächst extrem langsam auf den Lavafeldern Islands und übersteht Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, indem sie spezielle zelluläre Frostschutzmittel produziert.

Klinische Health Benefits: Das Lichenin-Pflaster

Ihre absolute Superkraft liegt jedoch im menschlichen Atemtrakt. Über 50% der getrockneten Flechte bestehen aus sogenannten wasserlöslichen Schleimstoffen (insbesondere Lichenin und Isolichenin). Kocht man daraus einen Tee oder lutscht ein Extrakt, lösen sich diese Mehrfachzucker und bilden einen dichten, gelartigen Film. Dieser Film kleidet den gesamten Mund-, Rachen- und tiefen Lungenbereich aus, schirmt die freiliegenden Husten-Rezeptoren vor trockener Luft ab und stoppt chronischen, trockenen Reizhusten sofort auf mechanische Weise, während die enthaltenen Flechtensäuren gleichzeitig Bakterien abtöten.