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Johannisbrot: Nährwerte, Verwendung & Einkauf | SmarTasty

Kurz erklärt: Johannisbrot, auch Carob genannt, stammt vom Johannisbrotbaum (Ceratonia siliqua), der im Mittelmeerraum wächst. Verwendet werden vor allem die langen, braunen Schoten, deren Fruchtfleisch von Natur aus süß schmeckt. Botanisch gehört die Pflanze zu den Hülsenfrüchtlern, küchentechnisch wird sie aber eher wie eine süße Zutat oder Kakao-Alternative eingesetzt. Im Handel findest du Johannisbrot meist als Pulver, seltener als ganze getrocknete Schoten oder als Sirup. Das Pulver wird aus dem getrockneten Fruchtfleisch hergestellt und lässt sich in Backwaren, Porridge, Desserts oder warmen Getränken verwenden. Anders als Kakao ist Carob koffeinfrei und sehr fettarm, was es für bestimmte Rezepte interessant macht. Aus Praxissicht punktet Johannisbrot vor allem durch seine milde, malzige Süße und die unkomplizierte Lagerung. Da es getrocknet verkauft wird, ist es ganzjährig verfügbar und lange haltbar. Geschmacklich ersetzt es Kakao nicht exakt, funktioniert aber gut in Rezepten, in denen eine sanfte, leicht karamellige Note gefragt ist.

Johannisbrot, auch Carob genannt, stammt vom Johannisbrotbaum (Ceratonia siliqua), der im Mittelmeerraum wächst. Verwendet werden vor allem die langen, braunen Schoten, deren Fruchtfleisch von Natur aus süß schmeckt. Botanisch gehört die Pflanze zu den Hülsenfrüchtlern, küchentechnisch wird sie aber eher wie eine süße Zutat oder Kakao-Alternative eingesetzt. Im Handel findest du Johannisbrot meist als Pulver, seltener als ganze getrocknete Schoten oder als Sirup. Das Pulver wird aus dem getrockneten Fruchtfleisch hergestellt und lässt sich in Backwaren, Porridge, Desserts oder warmen Getränken verwenden. Anders als Kakao ist Carob koffeinfrei und sehr fettarm, was es für bestimmte Rezepte interessant macht. Aus Praxissicht punktet Johannisbrot vor allem durch seine milde, malzige Süße und die unkomplizierte Lagerung. Da es getrocknet verkauft wird, ist es ganzjährig verfügbar und lange haltbar. Geschmacklich ersetzt es Kakao nicht exakt, funktioniert aber gut in Rezepten, in denen eine sanfte, leicht karamellige Note gefragt ist.

Das süße Gold des Mittelmeers

Die großen, harten, tiefbraunen Schoten des Johannisbrotbaums wachsen im gesamten Mittelmeerraum. Getrocknet und zu Pulver (Carob) gemahlen, schmecken sie ähnlich wie schwacher Kakao, jedoch von Natur aus süß, absolut koffeinfrei und extrem fettarm.

Klinische Health Benefits: D-Pinitol als Insulin-Mimikry

Der wahre medizinische Wert von Carob ist jedoch ein massiver Biohack für Diabetiker und Athleten. Carob ist eine der reichhaltigsten natürlichen Quellen für **D-Pinitol**. Dieses faszinierende Molekül fungiert im Blutkreislauf als sogenanntes "Insulin-Mimetikum". Das bedeutet, es ahmt die Wirkung von Insulin nach. Wenn man Carob nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit isst, dockt D-Pinitol an den Muskelzellen an und schleust den Blutzucker (Glukose) aktiv in den Muskel – völlig unabhängig davon, ob die Bauchspeicheldrüse eigenes Insulin ausschüttet oder nicht. Ein genialer Hack zur Blutzucker-Kontrolle.