Kakaobutter ist das natürliche Fett der Kakaobohne und entsteht bei der Verarbeitung von fermentierten, getrockneten und gerösteten Bohnen des Kakaobaums Theobroma cacao. Botanisch stammt sie also aus derselben Frucht wie Kakaopulver und Schokolade, küchentechnisch ist sie jedoch ein nahezu reines Pflanzenfett. Angebaut wird Kakao vor allem in tropischen Regionen Westafrikas sowie Mittel- und Südamerikas. Im Handel findest du Kakaobutter meist als Chips, Drops oder feste Blöcke. Verwendet wird sie vor allem für Schokolade, Pralinen, Glasuren, vegane Desserts und Backrezepte, in denen ein festes Fett mit sauberem Schmelz gefragt ist. Desodorierte Varianten schmecken neutraler, naturbelassene Sorten bringen eine leichte Kakaonote mit. Aus Praxissicht ist Kakaobutter vor allem wegen ihres Schmelzverhaltens interessant: Sie ist bei Raumtemperatur fest, schmilzt aber nahe der Körpertemperatur. Dadurch sorgt sie für Glanz, Bruch und Mundgefühl in Süßwaren. Da sie nahezu nur aus Fett besteht, ist sie sehr energiereich und wird in der Küche eher gezielt als Strukturgeber als in großen Mengen eingesetzt.