Kuzu, auch Kudzu genannt, ist die gewonnene Stärke aus der Wurzel von Pueraria lobata, einer rankenden Pflanze aus Ostasien. Botanisch gehört sie zu den Hülsenfrüchtlern, genutzt wird in der Küche aber nicht die Bohne, sondern die stärkehaltige Wurzel. Besonders bekannt ist Kuzu in Japan und China, wo die Stärke traditionell als Bindemittel für Suppen, Saucen und Desserts eingesetzt wird. Im Handel findest du Kuzu meist als weiße Stücke oder als Pulver. Verwendet wird es ähnlich wie Speisestärke: zuerst in kaltem Wasser angerührt, dann in heiße Flüssigkeit gegeben. Anders als viele Werbeaussagen vermuten lassen, ist Kuzu vor allem ein Küchenprodukt und kein Wundermittel. Praxistauglich ist Kuzu vor allem wegen seines milden Geschmacks und seiner feinen Bindung. Es macht Flüssigkeiten leicht glänzend und wirkt sensorisch oft etwas sanfter als Mais- oder Kartoffelstärke. Da es importiert und vergleichsweise teuer ist, lohnt es sich vor allem dann, wenn du genau diese Textur oder traditionelle Anwendungen suchst.