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Leinsamen: Nährwerte, Verwendung & Einkauf | SmarTasty

Leinsamen sind die kleinen, flachen Samen des Gemeinen Leins, auch Flachs genannt. Die Kulturpflanze wird seit Jahrhunderten in Europa angebaut und ist sowohl für ihre Fasern als auch für ihre ölreichen Samen bekannt. In der Küche zählen Leinsamen zu den klassischen Saaten mit mild-nussigem Geschmack und hoher Quellfähigkeit. Im Handel findest du sie meist als ganze oder geschrotete Samen, seltener auch als Leinsamenmehl oder Leinöl. Ganze Samen sind länger haltbar, geschrotete lassen sich dafür direkter in Müsli, Porridge, Teige oder Smoothies einrühren. Außerdem werden sie in der veganen Küche oft als Bindemittel verwendet. Aus Praxissicht sind Leinsamen vor allem wegen ihrer Kombination aus Ballaststoffen, pflanzlichem Fett und einfacher Einsetzbarkeit interessant. Geschmacklich bleiben sie eher dezent und passen deshalb sowohl in süße als auch in herzhafte Gerichte. Da die enthaltenen Fette empfindlich auf Licht, Wärme und Sauerstoff reagieren, lohnt sich eine sorgfältige Lagerung besonders bei geschroteter Ware.

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