Quinoa (Chenopodium quinoa) ist botanisch kein echtes Getreide, sondern ein Pseudogetreide aus der Familie der Gänsefußgewächse. Ursprünglich stammt es aus den Andenregionen Südamerikas, vor allem aus Peru und Bolivien, wo es seit langer Zeit als Grundnahrungsmittel genutzt wird. In der Küche wird Quinoa ähnlich wie Reis, Couscous oder Hirse verwendet, obwohl die Pflanze botanisch anders einzuordnen ist. Im Handel findest du Quinoa meist als trockene Körner, seltener als Flocken, Mehl oder gepuffte Variante. Besonders verbreitet sind weiße, rote und schwarze Sorten sowie Mischungen daraus. Vor dem Kochen sollte Quinoa gründlich gewaschen werden, weil sich auf der Kornoberfläche natürliche Saponine befinden, die bitter und leicht seifig schmecken können. Geschmacklich ist Quinoa mild, leicht nussig und je nach Sorte unterschiedlich bissfest. Es passt in Salate, Bowls, Pfannengerichte, Bratlinge oder süße Frühstücksrezepte. Praktisch ist vor allem, dass Quinoa ganzjährig verfügbar ist, sich gut lagern lässt und nach dem Kochen sowohl warm als auch kalt funktioniert.