Radieschen sind kleine, meist rote Wurzelknollen aus der Familie der Kreuzblütler und eng mit Rettich, Kohl und Senf verwandt. Botanisch gehören sie zu Raphanus sativus var. sativus. In Deutschland zählen sie zu den klassischen Frühlings- und Sommergemüsen und werden vor allem im gemäßigten Klima angebaut. In der Küche werden Radieschen meist roh verwendet: in Salaten, auf dem Butterbrot, als Rohkost oder fein geschnitten in Quark und Dips. Im Handel findest du sie überwiegend als Bundware mit Blättern oder lose im Beutel. Sehr frische Blätter lassen sich ebenfalls verwenden, etwa für Pesto, Suppen oder als würzige Zugabe in Pfannengerichten. Typisch ist die knackige Textur und eine pfeffrige Schärfe, die beim Anschneiden oder Kauen deutlich hervortritt. Diese Schärfe kann je nach Sorte, Anbauweise und Größe variieren. In der Praxis sind Radieschen vor allem dann am besten, wenn sie frisch, fest und nicht holzig sind.