Roher Knoblauch ist die frische, ungegarte Zehe der Kulturpflanze Allium sativum aus der Familie der Lauchgewächse. Botanisch gehört er damit zu Zwiebel, Lauch und Schnittlauch. Ursprünglich stammt Knoblauch aus Zentralasien, heute wird er weltweit angebaut und ist in Europa ein fester Bestandteil vieler Alltagsküchen. In der Küche wird roher Knoblauch vor allem fein gehackt, gepresst, gerieben oder im Mörser zu Paste verarbeitet. Im Handel findest du ihn als ganze Knolle, als jungen frischen Knoblauch mit Grün oder seltener als bereits geschälte Zehen. Für kalte Anwendungen wie Dips, Dressings, Kräuterquark, Salsa oder Bruschetta ist die rohe Form besonders typisch. Praxistauglich ist roher Knoblauch vor allem wegen seines sehr intensiven Aromas: Schon kleine Mengen reichen aus, um ein Gericht deutlich zu prägen. Geschmacklich ist er scharf, schwefelig und anhaltend, deutlich kräftiger als gegarter Knoblauch. Frische Saisonware ist meist saftiger und milder als lange gelagerte, trockene Knollen.