Die Schwarze Walnuss ist der essbare Kern von Juglans nigra, einem in Nordamerika heimischen Walnussbaum. Botanisch gehört sie zu den Walnussgewächsen und ist mit der gewöhnlichen Walnuss verwandt, schmeckt aber deutlich kräftiger, herber und würziger. In Europa ist sie eher eine Spezialität als ein Alltagsprodukt und wird meist importiert oder in kleinen Mengen regional angeboten. In der Küche findest du Schwarze Walnüsse vor allem als geschälte Kerne, seltener noch in der sehr harten Schale. Verwendet werden sie ähnlich wie Walnüsse: gehackt im Gebäck, als Topping für Salate und Porridge oder in herzhaften Zubereitungen mit Käse, Kürbis und Blattgemüse. Die grüne Außenschale und andere Pflanzenteile sind keine übliche Küchenzutat. Praxistauglich ist die Schwarze Walnuss vor allem dann, wenn du ein intensiveres Nussaroma suchst als bei herkömmlichen Walnüssen. Durch den hohen Fettgehalt sollte sie kühl und dunkel gelagert werden, damit die Kerne nicht ranzig werden. Saison hat sie vor allem im Herbst, verarbeitete Ware ist jedoch deutlich länger erhältlich.