Staudensellerie ist die knackige Blattform des Echten Selleries und gehört botanisch zur Art Apium graveolens. Anders als Knollensellerie bildet er lange, saftige Blattstiele statt einer verdickten Knolle. Verwendet wird er vor allem in der europäischen und nordamerikanischen Küche, heute auch aus deutschem Freilandanbau und aus mediterranen Anbauregionen. Im Handel bekommst du Staudensellerie meist als Bund oder eingeschweißt im Kühlregal. In der Küche lässt er sich roh, kurz gegart oder als Aromagemüse einsetzen: für Salate, Rohkost, Suppen, Schmoransätze, Gemüsepfannen und grüne Säfte. Auch die Blätter sind essbar und eignen sich zum Würzen von Brühen oder Dressings. Praxistauglich ist Staudensellerie vor allem wegen seiner Vielseitigkeit, seines hohen Wassergehalts und seines markanten, leicht herben Aromas. Frisch schmeckt er knackig und grün, gegart wird er milder und runder. Wichtig zu wissen: Sellerie ist ein kennzeichnungspflichtiges Allergen, und gerade roh sollte er nur bei guter Frische verwendet werden.