Staudensellerie: Nährwerte, Saison & Küchenwissen | SmarTasty
Kurz erklärt:Staudensellerie ist die knackige Blattform des Echten Selleries und gehört botanisch zur Art Apium graveolens. Anders als Knollensellerie bildet er lange, saftige Blattstiele statt einer verdickten Knolle. Verwendet wird er vor allem in der europäischen und nordamerikanischen Küche, heute auch aus deutschem Freilandanbau und aus mediterranen Anbauregionen.
Im Handel bekommst du Staudensellerie meist als Bund oder eingeschweißt im Kühlregal. In der Küche lässt er sich roh, kurz gegart oder als Aromagemüse einsetzen: für Salate, Rohkost, Suppen, Schmoransätze, Gemüsepfannen und grüne Säfte. Auch die Blätter sind essbar und eignen sich zum Würzen von Brühen oder Dressings.
Praxistauglich ist Staudensellerie vor allem wegen seiner Vielseitigkeit, seines hohen Wassergehalts und seines markanten, leicht herben Aromas. Frisch schmeckt er knackig und grün, gegart wird er milder und runder. Wichtig zu wissen: Sellerie ist ein kennzeichnungspflichtiges Allergen, und gerade roh sollte er nur bei guter Frische verwendet werden.
Staudensellerie ist die knackige Blattform des Echten Selleries und gehört botanisch zur Art Apium graveolens. Anders als Knollensellerie bildet er lange, saftige Blattstiele statt einer verdickten Knolle. Verwendet wird er vor allem in der europäischen und nordamerikanischen Küche, heute auch aus deutschem Freilandanbau und aus mediterranen Anbauregionen.
Im Handel bekommst du Staudensellerie meist als Bund oder eingeschweißt im Kühlregal. In der Küche lässt er sich roh, kurz gegart oder als Aromagemüse einsetzen: für Salate, Rohkost, Suppen, Schmoransätze, Gemüsepfannen und grüne Säfte. Auch die Blätter sind essbar und eignen sich zum Würzen von Brühen oder Dressings.
Praxistauglich ist Staudensellerie vor allem wegen seiner Vielseitigkeit, seines hohen Wassergehalts und seines markanten, leicht herben Aromas. Frisch schmeckt er knackig und grün, gegart wird er milder und runder. Wichtig zu wissen: Sellerie ist ein kennzeichnungspflichtiges Allergen, und gerade roh sollte er nur bei guter Frische verwendet werden.
Der Hype-Saft mit medizinischem Kern
Der morgendliche Selleriesaft-Trend auf Social Media hat einen harten, wissenschaftlichen Kern. Staudensellerie besteht zu 95% aus Wasser, aber die restlichen 5% sind ein pharmakologisches Netz aus extrem seltenen Pflanzenstoffen, für die der Körper sehr empfänglich ist.
Klinische Health Benefits: Phthalide (3-n-Butylphthalid)
Neben hohen Mengen an schlafförderndem Apigenin (ähnlich wie Petersilie) produziert Sellerie eine Stoffklasse namens **Phthalide** (insbesondere 3-n-Butylphthalid), die ihm auch den typischen Geruch verleihen. Diese Phthalide haben eine radikale Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System: Sie entspannen die winzigen Muskeln in den Blutgefäßwänden. Wenn sich diese Muskeln entspannen, weiten sich die Arterien. In Humanstudien reicht der Konsum von 4 Stangen Sellerie pro Tag aus, um einen erhöhten Blutdruck innerhalb von Wochen spürbar und konstant in den Normalbereich zu senken.