Rosenkohl ist eine Kulturform des Gemüsekohls und gehört botanisch zu Brassica oleracea var. gemmifera. Die kleinen, festen Röschen wachsen entlang des Stängels und zählen in Deutschland zu den typischen Herbst- und Wintergemüsen. Angebaut wird er vor allem in gemäßigten Regionen Europas, darunter Deutschland, die Niederlande und Belgien. In der Küche wird Rosenkohl meist geputzt, halbiert und dann gekocht, gedünstet, gebraten oder im Ofen geröstet. Im Handel findest du ihn frisch in der Saison sowie ganzjährig als Tiefkühlware. Für Pfannengerichte und Ofengemüse ist TK-Rosenkohl praktisch, frische Ware bringt oft die festere Struktur und etwas feinere Aromatik mit. Praxistauglich wird Rosenkohl vor allem dann, wenn er nicht zu lange in Wasser gart. Beim Braten oder Rösten entstehen nussige Röstaromen, während die typische leichte Bitternote erhalten bleibt, aber ausgewogener wirkt. Besonders gut passt er in herzhafte Wintergerichte, zu Säure, Nüssen, Käse oder kräftigen Gewürzen.