Glutenfreie Rezepte lassen alles weg, was Gluten enthält: Weizen, Dinkel, Grünkern, Roggen, Gerste und Produkte daraus wie Bulgur, Couscous oder Paniermehl. Welche Getreide dazugehören, folgt der Liste der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft (DZG); Hafer steht nur als „glutenfrei“ gekennzeichnete Ware im Rezept. Kochst du wegen Zöliakie, achte zusätzlich auf gekennzeichnete Zutaten und auf Kreuzkontakt in der Küche.
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Glutenfrei heißt bei uns: kein Weizen, Dinkel, Grünkern, Roggen und keine Gerste, auch kein Bulgur, Couscous, Seitan, Paniermehl oder Gerstenmalz. Hafer kommt nur als „glutenfrei“ gekennzeichnete Ware ins Rezept. Gekocht wird mit Reis, Kartoffeln, Hirse, Buchweizen, Quinoa, Mais und Amaranth, gebacken mit glutenfreien Mehlen. Bei Zöliakie zählt auch, was beim Einkauf und in der Küche passiert. Bei Erkrankungen sprich bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
So stufen wir ein
Ein Rezept ist bei uns glutenfrei, wenn keine Zutat glutenhaltiges Getreide enthält: kein Weizen, Dinkel, Grünkern, Emmer, Einkorn, Roggen und keine Gerste, auch nichts daraus wie Bulgur, Couscous, Seitan, Graupen, Paniermehl, Malz, Bier oder klassische Sojasauce. Hafer zählt nur, wenn er als „glutenfrei“ gekennzeichnet ist. Reis, Kartoffeln, Mais, Hirse, Buchweizen, Quinoa und Amaranth sind erlaubt, ebenso Zutaten mit dem Zusatz „glutenfrei“ wie glutenfreie Nudeln.
Reis, Kartoffeln, Mais, Hirse, Buchweizen, Quinoa und Amaranth enthalten kein Gluten, ebenso Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Fleisch, Fisch, Eier und Milch. Daraus entstehen die meisten Rezepte hier. Hafer steht nur als „glutenfrei“ gekennzeichnete Ware im Rezept, weil normaler Hafer beim Anbau und in der Mühle oft mit Weizen, Roggen oder Gerste in Berührung kommt.
Kennzeichnung beim Einkauf
Glutenhaltiges Getreide muss in der Zutatenliste hervorgehoben sein, so schreibt es die EU-Lebensmittelinformationsverordnung vor. „Glutenfrei“ darf nur auf Lebensmitteln stehen, die höchstens 20 mg Gluten pro kg enthalten (EU-Verordnung 828/2014). Versteckt steckt Gluten oft in Sojasauce, Brühwürfeln, Gewürzmischungen, Fertigsoßen, Paniermehl und Bier.
Kreuzkontakt vermeiden
Bei Zöliakie zählen schon kleine Mengen. Eigene Bretter, ein eigenes Sieb und ein eigener Toaster halten Brösel fern, Butter und Aufstriche bekommen eigene Gläser oder Löffel. Lass Zöliakie ärztlich abklären, bevor du Gluten weglässt, denn die Tests brauchen Gluten im Essen. Bei Erkrankungen sprich bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
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Häufige Fragen
Ist glutenfrei für jeden sinnvoll?
Nein. Ohne medizinische Indikation bietet glutenfreie Ernährung keinen Vorteil – im Gegenteil, viele glutenfreie Fertigprodukte enthalten mehr Zucker und weniger Ballaststoffe. Vollwert-Weizen ist bei Gesunden unproblematisch.
Welche versteckten Glutenquellen gibt es?
Klassische Sojasauce (sie wird mit Weizen gebraut), Bier und Malzbier, Gerstenmalz in Cornflakes und Müsli, Paniermehl, Couscous und Bulgur, dazu manche Wurst, Brühwürfel, Gewürzmischungen und Fertigsoßen. Glutenhaltiges Getreide muss in der Zutatenliste hervorgehoben sein. „Glutenfrei“ darf auf der Packung nur stehen, wenn höchstens 20 mg Gluten pro kg drin sind (EU-Verordnung 828/2014).
Ist Hafer glutenfrei?
Nicht automatisch. Hafer kommt beim Anbau und in der Mühle fast immer mit Weizen, Roggen oder Gerste in Berührung und steht in der EU auf der Liste der glutenhaltigen Getreide. Als „glutenfrei“ gekennzeichneter Hafer darf höchstens 20 mg Gluten pro kg enthalten; nur so kommt Hafer in die Rezepte hier. Ein kleiner Teil der Menschen mit Zöliakie verträgt auch diesen Hafer nicht, ob er für dich passt, klärst du am besten ärztlich.
Sind das Rezepte bei Zöliakie?
Die Rezepte enthalten kein glutenhaltiges Getreide und passen damit zu einer glutenfreien Ernährung, wie sie bei Zöliakie nötig ist. Weil schon kleine Mengen zählen, achte beim Einkauf auf die Kennzeichnung „glutenfrei“ und in der Küche auf Kreuzkontakt. Bei Erkrankungen sprich bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Womit backe ich glutenfrei?
Mit glutenfreien Mehlen wie Reis-, Buchweizen-, Hirse-, Mais- oder Kichererbsenmehl oder mit fertigen glutenfreien Mehlmischungen. Weil das Klebereiweiß fehlt, brauchen Teige ein Bindemittel, etwa Flohsamenschalen, Johannisbrotkernmehl, Eier oder geschroteten Leinsamen. Mandel- und Kokosmehl ersetzen Weizenmehl nicht eins zu eins, Kokosmehl saugt zum Beispiel viel Flüssigkeit.