Oxidativer Stress – das Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und körpereigenen Schutzmechanismen – ist ein zentraler Treiber von Alterung, Entzündung und chronischen Erkrankungen. Antioxidantien neutralisieren freie Radikale. Unsere Rezepte setzen auf Beeren (Anthocyane), Kakao (Flavanole), Kräuter (Carnosol, Rosmarinsäure), grünen Tee (EGCG) und Cruciferes (Sulforaphan).
Astaxanthin-haltige Algen, Açai-Beeren, Heidelbeeren, Cranberries, dunkler Kakao (85% +), Pekannüsse, Walnüsse, Artischocken und Gewürze wie Zimt, Gewürznelken und Kurkuma.
Bei abwechslungsreicher Ernährung mit 5+ Portionen Obst und Gemüse meist nicht. Hochdosis-Antioxidantien-Supplements (Vitamin E, β-Carotin) zeigten in Studien sogar leicht erhöhte Sterblichkeit – im Lebensmittel-Verbund wirken sie synergistisch und ausgewogen.
Manche ja (Vitamin C, hitzeempfindlich), andere werden besser bioverfügbar (Lycopin in gekochten Tomaten, Sulforaphan-Vorstufen in kurz blanchiertem Brokkoli). Schonend dünsten oder kurz anbraten meist optimal.