Paleo heißt bei uns: kein Getreide (auch kein Reis, Hafer oder Quinoa), keine Hülsenfrüchte, kein Soja, keine Erdnüsse und keine Milchprodukte außer Ghee. Auf den Teller kommen Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse, Kartoffeln, Obst, Nüsse und Samen. Gesüßt wird höchstens mit Honig, Ahornsirup, Kokosblütenzucker oder Datteln.
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Paleo, auch Steinzeit-Ernährung genannt, orientiert sich an Lebensmitteln, die Menschen schon vor dem Ackerbau gesammelt und gejagt haben: Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen. Unsere Paleo-Rezepte verzichten deshalb auf Getreide (auch Reis, Hafer und Quinoa), Hülsenfrüchte, Soja und Milchprodukte – Ghee ausgenommen. Kartoffeln und Süßkartoffeln sind bei uns erlaubt; gesüßt wird höchstens mit Honig, Ahornsirup, Kokosblütenzucker oder Datteln.
Paleo kochen im Alltag
Was auf den Teller kommt
Paleo-Rezepte bauen auf Fleisch, Fisch und Eiern auf, dazu viel Gemüse, Kartoffeln oder Süßkartoffeln, Obst, Nüsse und Samen. Gekocht wird mit Olivenöl, Ghee oder Kokosöl. Grüne Bohnen und Zuckerschoten zählen bei uns als Gemüse und sind erlaubt, Erbsen, Linsen und Erdnüsse nicht.
Getreide ersetzen
Statt Reis passt Blumenkohlreis, statt Nudeln Zucchini- oder Gemüsenudeln, statt Brot ein Fladen aus Mandel- oder Kokosmehl. Saucen bindest du mit Kartoffelstärke oder Pfeilwurzelstärke statt mit Mehl oder Maisstärke, und Kokosmilch ersetzt Sahne. Zum Frühstück gibt es Eier, Obst mit Nüssen oder einen Brei aus Nüssen und Samen statt Haferflocken.
Süßen und für zwischendurch
Gesüßt wird bei uns höchstens mit Honig, Ahornsirup, Kokosblütenzucker oder Datteln, und zwar sparsam. Für zwischendurch passen Nüsse, Obst, Gemüsesticks mit Guacamole oder ein gekochtes Ei. Viele Paleo-Gerichte lassen sich gut vorkochen, etwa Ofengemüse mit Hähnchen oder ein Eintopf mit Rind und Süßkartoffeln.
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Häufige Fragen
Ist Paleo dasselbe wie Keto?
Nein. Paleo lässt Getreide, Hülsenfrüchte, Soja und Milch weg, erlaubt aber Kohlenhydrate aus Kartoffeln, Süßkartoffeln und Obst. Keto zählt vor allem die Kohlenhydrate: Unsere Keto-Rezepte haben höchstens 10 g Netto-Kohlenhydrate pro Portion. Viele Paleo-Rezepte sind deshalb nicht keto, und manche Keto-Rezepte mit Käse oder Sahne sind nicht paleo.
Warum fehlen Hülsenfrüchte?
Weil die Paleo-Idee sie zu den Lebensmitteln der Ackerbauzeit zählt. Die oft genannten Lektine werden beim Einweichen und gründlichen Kochen weitgehend abgebaut, und Hülsenfrüchte liefern Eiweiß und Ballaststoffe. Außerhalb von Paleo spricht nichts dagegen, sie zu essen, wenn du sie verträgst.
Was steckt in Paleo-Rezepten?
Fleisch, Fisch, Eier, viel Gemüse, Obst, Nüsse und Samen. Kein Getreide (auch kein Reis, Hafer oder Quinoa), keine Hülsenfrüchte, kein Soja und keine Milchprodukte (Ghee ausgenommen). Gesüßt wird höchstens mit Honig, Ahornsirup, Kokosblütenzucker oder Datteln.
Ist Paleo dasselbe wie die Steinzeit-Diät?
Ja. Steinzeit-Diät, Steinzeiternährung und Paleo meinen dasselbe Prinzip: essen, was es vor dem Ackerbau gab. Wie streng einzelne Regeln sind, etwa bei Kartoffeln oder Honig, unterscheidet sich je nach Quelle; unsere Regel steht oben.
Was koche ich paleo zum Mittag- oder Abendessen?
Zum Beispiel Ofengemüse mit Hähnchen, Lachs mit Süßkartoffeln und Brokkoli, eine Gemüsepfanne mit Rind und Blumenkohlreis oder Shakshuka mit viel Paprika. Statt Nudeln passen Zucchini-Nudeln, statt Reis Blumenkohlreis.
Sind Kartoffeln paleo?
Bei uns ja. Manche strengen Paleo-Varianten lassen Kartoffeln weg, viele erlauben sie, weil sie kein Getreide sind. Süßkartoffeln sind in fast allen Paleo-Varianten erlaubt.