Pescetarisch, oft auch pescatarisch geschrieben, heißt: kein Fleisch, aber Fisch und Meeresfrüchte. Jedes Rezept hier enthält Fisch oder Meeresfrüchte und weder Fleisch noch Gelatine. Fisch ist übrigens nicht vegetarisch: Wer vegetarisch isst und Fisch dazunimmt, isst pescetarisch.
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Pescetarisch ist vegetarische Küche plus Fisch und Meeresfrüchte. Jedes Rezept hier enthält Fisch oder Meeresfrüchte, etwa Lachs, Forelle, Kabeljau, Thunfisch oder Garnelen, und kein Fleisch und keine Gelatine. Dazu kommen Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn und oft Eier oder Milchprodukte.
Pescetarisch kochen im Alltag
Fisch für jeden Tag
Lachs, Forelle, Kabeljau, Seelachs, Thunfisch und Garnelen sind die Klassiker, Hering, Makrele und Sardinen bringen Abwechslung. Tiefkühlfisch ist praktisch, weil du ihn portionsweise auftauen kannst, am besten über Nacht im Kühlschrank. Fisch aus der Dose, etwa Thunfisch oder Sardinen, macht Salate und Nudelgerichte schnell.
Fisch richtig garen
Fisch ist gar, wenn er sich leicht in Stücke teilen lässt und innen nicht mehr glasig ist. Dünne Filets brauchen in der Pfanne oft nur wenige Minuten pro Seite, im Ofen bei mittlerer Hitze bleibt Fisch saftig. Garnelen sind fertig, sobald sie rundum rosa sind.
Arten wechseln, Siegel beachten
Die DGE empfiehlt ein- bis zweimal Fisch pro Woche. Isst du öfter Fisch, wechsle die Arten und greif öfter zu kleinen Fischen wie Hering oder Sardinen, denn große Raubfische wie Thunfisch oder Schwertfisch enthalten mehr Quecksilber. Beim Einkauf geben das MSC-Siegel für Wildfang, das ASC-Siegel für Zucht und der Fischratgeber des WWF Orientierung.
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Häufige Fragen
Welcher Fisch ist nachhaltig?
Das hängt nicht nur von der Fischart ab, sondern auch von Fanggebiet und Fangmethode. Orientierung geben das MSC-Siegel für Wildfang, das ASC-Siegel für Zucht und der Fischratgeber des WWF. Aal und Hai meidest du am besten, beide gelten als stark gefährdet.
Wie oft Fisch pro Woche?
Die DGE empfiehlt ein- bis zweimal pro Woche, gern fetten Fisch wie Lachs, Makrele oder Hering. Isst du öfter Fisch, wechsle die Arten ab und nimm öfter kleine Fische wie Hering oder Sardinen; große Raubfische wie Thunfisch oder Schwertfisch enthalten mehr Quecksilber.
Reicht pflanzliches Omega-3?
Leinsamen, Chiasamen und Walnüsse liefern die Omega-3-Fettsäure ALA. Der Körper wandelt davon nur wenig in EPA und DHA um, die vor allem in fettem Fisch und Algenöl stecken.
Ist Fisch vegetarisch?
Nein. Vegetarisch heißt: kein Fleisch und kein Fisch. Wer vegetarisch isst und Fisch oder Meeresfrüchte dazunimmt, isst pescetarisch, auch pescatarisch geschrieben. Genau dafür ist diese Sammlung da.
Was koche ich pescetarisch für jeden Tag?
Zum Beispiel Lachs mit Ofenkartoffeln und Brokkoli, Nudeln mit Thunfisch, Tomaten und Kapern, eine Gemüsepfanne mit Garnelen und Reis, ein Fischcurry oder einen Salat mit Forelle. Fisch aus der Tiefkühltruhe oder der Dose macht vieles davon schnell.
Heißt es pescetarisch oder pescatarisch?
Beides ist verbreitet: „pescetarisch“ kommt vom italienischen „pesce“ für Fisch, „pescatarisch“ vom englischen „pescatarian“. Gemeint ist dasselbe: vegetarisch plus Fisch und Meeresfrüchte.