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Schwarzer Rettich: Nährwerte, Saison & Küchenwissen | SmarTasty

Kurz erklärt: Schwarzer Rettich ist eine alte Kulturform des Gartenrettichs (Raphanus sativus var. niger) aus der Familie der Kreuzblütler. Auffällig sind seine dunkle, fast schwarze Schale und das feste, weiße Innere. In Mitteleuropa gehört er traditionell zu den lagerfähigen Herbst- und Wintergemüsen und wird vor allem in Deutschland, Österreich und Osteuropa angebaut. In der Küche wird schwarzer Rettich meist roh als feine Scheiben, geraspelt im Salat oder klassisch auf Brot verwendet. Daneben lässt er sich auch kochen, schmoren, rösten oder fermentieren, wodurch seine Schärfe deutlich milder wird. Im Handel findest du ihn vor allem frisch als ganze Knolle, seltener bereits geschnitten oder verarbeitet. Praxistauglich ist schwarzer Rettich vor allem wegen seiner langen Lagerfähigkeit und seines markanten Aromas. Roh schmeckt er deutlich schärfer und würziger als weißer Rettich oder Radieschen, gegart wird er milder und leicht erdig. Besonders gut passt er in die kühle Jahreszeit, wenn regionale Auswahl an frischem Freilandgemüse kleiner wird.

Schwarzer Rettich ist eine alte Kulturform des Gartenrettichs (Raphanus sativus var. niger) aus der Familie der Kreuzblütler. Auffällig sind seine dunkle, fast schwarze Schale und das feste, weiße Innere. In Mitteleuropa gehört er traditionell zu den lagerfähigen Herbst- und Wintergemüsen und wird vor allem in Deutschland, Österreich und Osteuropa angebaut. In der Küche wird schwarzer Rettich meist roh als feine Scheiben, geraspelt im Salat oder klassisch auf Brot verwendet. Daneben lässt er sich auch kochen, schmoren, rösten oder fermentieren, wodurch seine Schärfe deutlich milder wird. Im Handel findest du ihn vor allem frisch als ganze Knolle, seltener bereits geschnitten oder verarbeitet. Praxistauglich ist schwarzer Rettich vor allem wegen seiner langen Lagerfähigkeit und seines markanten Aromas. Roh schmeckt er deutlich schärfer und würziger als weißer Rettich oder Radieschen, gegart wird er milder und leicht erdig. Besonders gut passt er in die kühle Jahreszeit, wenn regionale Auswahl an frischem Freilandgemüse kleiner wird.

Die vergessene Detox-Knolle

Schwarzer Rettich (Raphanus sativus var. niger) sieht aus wie ein Stück Kohle, hat ein schneeweißes Inneres und beißt beim Kauen mit einer intensiven Schärfe zurück. In der modernen Ernährung kaum noch präsent, war er in der europäischen Naturheilkunde jahrhundertelang das stärkste Mittel zur Leberregeneration.

Klinische Health Benefits: Choleretische Wirkung

Die Schärfe stammt von hochkonzentrierten Glucosinolaten. Schwarzer Rettich hat eine drastische "choleretische" Wirkung. Das bedeutet, er regt die Leber massiv dazu an, neue, flüssige Gallenflüssigkeit zu produzieren und die Gallenblase zu kontrahieren. Dadurch wird "Gries" und eingedickte, toxische Galle aus dem System in den Darm gespült. Er ist das ultimative Werkzeug, um die Fettverdauung nach schweren Mahlzeiten sofort zu optimieren und die Leber enzymatisch zu entlasten.