Mohnsamen sind die kleinen, ölreichen Samen des Schlafmohns (Papaver somniferum). Für die Küche werden vor allem Blau-, Grau- und Weißmohn genutzt, die sich leicht im Aroma und in der Farbe unterscheiden. Speisemohn stammt heute häufig aus Mittel- und Osteuropa, der Türkei oder Spanien und wird nach der Ernte gereinigt und getrocknet gehandelt. Im Handel findest du Mohn meist als ganze Samen, gemahlen, als Backfüllung oder bereits in Mischungen für Kuchen und Desserts. Ganze Samen eignen sich gut als Topping für Brot, Brötchen, Salate und Frühstücksschalen, während gemahlener Mohn vor allem für Füllungen, Kuchen, Strudel oder süße Nudelgerichte verwendet wird. In einigen Küchen dient Mohn außerdem zum Binden von Saucen und Pasten. Praktisch wichtig ist vor allem sein kräftig-nussiges Aroma und der hohe Fettgehalt, durch den Mohn schnell an Frische verliert, wenn er zu warm oder zu lange gelagert wird. Frisch gemahlener Mohn schmeckt meist deutlich voller als fertige Mahlware. Da Speisemohn ein lagerfähiges Trockenerzeugnis ist, ist er ganzjährig verfügbar und eher eine Vorratszutat als ein klassisches Saisonprodukt.