Geschälte Hanfsamen, oft auch Hanfherzen genannt, sind die weichen inneren Kerne des Speisehanfs (Cannabis sativa). Verwendet werden Sorten mit sehr niedrigem THC-Gehalt, die als Lebensmittel rechtlich zugelassen sind. Angebaut wird Speisehanf heute unter anderem in Kanada, China sowie in Teilen Europas, darunter auch Deutschland und Österreich. Im Handel findest du Hanfsamen vor allem geschält oder ungeschält, außerdem als Hanföl, Hanfmehl oder Zutat in Müslis und Riegeln. Die geschälte Variante ist besonders mild, weich und direkt essbar. In der Küche eignet sie sich für Porridge, Smoothies, Salate, Pesto, Aufstriche und zum Backen. Aus Praxissicht sind geschälte Hanfsamen vor allem wegen ihrer unkomplizierten Verwendung interessant: Sie müssen nicht eingeweicht werden und lassen sich direkt über fertige Gerichte streuen. Geschmacklich sind sie dezent nussig und weniger dominant als Leinsamen oder Sesam. Wegen ihres Fettgehalts sollten sie kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden.