Auch bekannt als: Beta-Hydroxy-Beta-Methylbutyrat, Calcium-HMB, Leucin-Metabolit, β-Hydroxy-β-Methylbutyrat
HMB steht für Beta-Hydroxy-Beta-Methylbutyrat und ist ein Stoffwechselprodukt der Aminosäure Leucin. Im Bereich Sporternährung wird HMB vor allem im Zusammenhang mit Muskelmasse, Regeneration und hoher Trainingsbelastung untersucht. Wissenschaftlich interessant ist HMB vor allem dort, wo der Muskelproteinumsatz durch Training, Kaloriendefizit oder Inaktivität beeinflusst wird.
Im Körper entsteht HMB in kleinen Mengen aus Leucin. Als Supplement wird es meist als Calcium-HMB oder als freie Säure angeboten. Die freie Säure wird teils wegen ihres rascheren Auftretens im Blut diskutiert, während Calcium-HMB die verbreitetere Standardform ist. Natürliche Lebensmittel liefern kein HMB in praxisüblichen Supplement-Mengen, weshalb die Zufuhr meist gezielt über Nahrungsergänzung erfolgt.
Die Studienlage ist insgesamt gemischt. Hinweise aus Studien deuten darauf hin, dass HMB besonders bei Untrainierten, in Phasen hoher Belastung, bei Kaloriendefizit oder bei längerer Inaktivität relevant sein kann. Bei gut trainierten Personen sind die Ergebnisse uneinheitlich, und der Nutzen hängt offenbar von Trainingsstatus, Proteinzufuhr, Gesamtenergiezufuhr und Studiendesign ab. Die Evidenz ist uneinheitlich.
Wichtig: HMB ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Proteinzufuhr oder medizinische Beratung. Mögliche Nebenwirkungen sind meist mild und können Magen-Darm-Beschwerden umfassen. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, bestehenden Beschwerden, Nieren- oder Lebererkrankungen sowie bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten solltest du die Verwendung ärztlich abklären. Bei anhaltenden Beschwerden oder ungewolltem Muskelverlust ist eine ärztliche Abklärung empfohlen.
Minimum: 1500 mg · Optimal: 3000 mg · Maximum: 3000 mg
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Wirkungseintritt: [object Object]
Für HMB ist kein klassischer Mangelzustand definiert, da es ein Stoffwechselprodukt von Leucin ist. Symptome sind unspezifisch — ärztliche Abklärung empfohlen.