Kürbiskerne sind die essbaren Samen verschiedener Kürbisarten, besonders des Ölkürbis. Botanisch gehören sie zu den Samenfrüchten, in der Küche zählen sie zu den Kernen und Saaten. Verwendet werden sie vor allem getrocknet, geschält oder bereits geröstet; wichtige Anbau- und Verarbeitungsregionen liegen unter anderem in Österreich, Ungarn, China und Nordamerika. Im Handel findest du Kürbiskerne meist naturbelassen, geröstet, gesalzen oder als Bestandteil von Müslis, Broten und Nuss-Saaten-Mischungen. Außerdem werden sie zu Kürbiskernmus oder Kürbiskernöl verarbeitet. In der Alltagsküche eignen sie sich als Snack, Topping, Backzutat oder Basis für Pestos und Aufstriche. Geschmacklich sind Kürbiskerne mild, nussig und leicht herb, mit knackiger bis zarter Textur je nach Röstung. Praktisch sind sie vor allem deshalb, weil sie ganzjährig verfügbar und ohne großen Vorbereitungsaufwand einsetzbar sind. Wegen ihres hohen Fettgehalts sollten sie kühl und dunkel gelagert und nicht zu lange offen aufbewahrt werden.