Auch bekannt als: White Willow Bark, Salix alba, Salicin
Weidenrinde ist ein pflanzlicher Extrakt aus der Rinde verschiedener Weidenarten, meist Salix alba. Charakteristisch ist ihr Gehalt an Salicin, einem natürlich vorkommenden Pflanzenstoff. In der Forschung wird Weidenrinde vor allem im Zusammenhang mit körperlicher Belastung und Gelenkkomfort untersucht. Anders als Vitamine oder Mineralstoffe ist Weidenrinde kein essenzieller Nährstoff.
Für Nahrungsergänzungen werden meist getrocknete Rindenextrakte verwendet. Entscheidend ist die Standardisierung auf einen definierten Salicin-Gehalt, weil sich daraus die Vergleichbarkeit der Produkte besser beurteilen lässt. Nach der Aufnahme wird Salicin im Körper schrittweise zu Salicylat-Metaboliten umgewandelt. Dieser Stoffwechselweg unterscheidet sich von direkt zugeführter Acetylsalicylsäure.
Hinweise aus Studien deuten auf mögliche Effekte im Zusammenhang mit Rücken- und Gelenkbeschwerden hin, die Evidenz ist jedoch uneinheitlich. Nicht jede Untersuchung zeigt gleich starke Ergebnisse, und Extraktqualität, Dosierung und Anwendungsdauer unterscheiden sich teils deutlich. Deshalb sollte die Studienlage vorsichtig eingeordnet werden.
Wichtig: Weidenrinde kann Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit oder Überempfindlichkeitsreaktionen verursachen. Wechselwirkungen sind insbesondere mit Blutverdünnern, Aspirin, NSAR und anderen salicylathaltigen Produkten möglich. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, Magenproblemen, Blutungsneigung oder bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme solltest du vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen. Bei Beschwerden ärztliche Abklärung empfohlen. Nahrungsergänzungen sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung oder medizinische Beratung.
Minimum: 400 mg · Optimal: 800 mg · Maximum: 1600 mg
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Wirkungseintritt: [object Object]
Weidenrinde ist kein essenzieller Nährstoff, daher gibt es keine anerkannten Mangelsymptome. Symptome sind unspezifisch — ärztliche Abklärung empfohlen.