Die Karotte, auch Möhre genannt, ist die kultivierte Form von Daucus carota und zählt botanisch zu den Doldenblütlern. In Deutschland gehört sie zu den wichtigsten Wurzelgemüsen und wird in gemäßigtem Klima breit angebaut. Gekocht ist sie deutlich weicher als roh und entwickelt eine mild-süßliche Note, die in vielen Alltagsgerichten gut funktioniert. Im Handel findest du Karotten frisch als Bund- oder Lagerware, dazu auch geschält, geschnitten, tiefgekühlt oder bereits gegart im Glas. In der Küche werden sie gekocht, gedämpft, glasiert, geröstet oder zu Suppe und Püree verarbeitet. Gerade in Brühen, Eintöpfen und Ofengemüse sind sie ein klassischer Baustein. Aus Praxissicht sind gekochte Karotten vor allem unkompliziert, günstig und vielseitig. Durch das Garen wird die Zellstruktur weicher, was Textur und Einsatzmöglichkeiten verändert. Für Gerichte mit etwas Öl, Butter oder Nussmus sind sie besonders geeignet, weil sich die fettlöslichen Carotinoide so in der Mahlzeit sinnvoll einbinden lassen.