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Melatonin: Wirkung, Dosierung & Nebenwirkungen

Kurz erklärt: Melatonin im Überblick: Wirkung, Dosierung, Formen, Studienlage und wichtige Hinweise zu Jetlag, Schlafrhythmus und Wechselwirkungen.

Auch bekannt als: Schlafhormon, N-Acetyl-5-methoxytryptamin, MEL

Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das vor allem in der Zirbeldrüse gebildet wird. Es ist an der Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt und signalisiert dem Körper physiologisch Dunkelheit. Als Supplement wird Melatonin vor allem im Zusammenhang mit Einschlafzeit, Jetlag und verschobenen Schlafzeiten untersucht. Melatonin trägt zur Linderung der subjektiven Jetlag-Empfindung bei.

Im Körper entsteht Melatonin ausgehend von Tryptophan über Serotonin als Zwischenstufe. Die Ausschüttung wird stark durch Licht beeinflusst: Helligkeit hemmt, Dunkelheit fördert die nächtliche Freisetzung. Ergänzungen sind meist synthetisch hergestellt und in Deutschland häufig als niedrig dosierte Produkte oder als Retard-Varianten erhältlich. In der Praxis werden oft 0,5 bis 1 mg als orientierende niedrige Dosis bevorzugt.

Die Studienlage hängt stark von Dosis, Einnahmezeitpunkt, Darreichungsform und Anwendungsziel ab. Für Jetlag ist die Einordnung klarer als für allgemeine Schlafprobleme. Bei Einschlafproblemen deuten Studien auf mögliche Effekte hin, die Evidenz ist jedoch je nach Population und Protokoll uneinheitlich. Retard-Formen werden gesondert im Zusammenhang mit dem nächtlichen Schlafverlauf untersucht.

Wichtig: Melatonin kann Müdigkeit, Benommenheit, lebhafte Träume oder morgendliche Schläfrigkeit verursachen. Alkohol kann die sedierende Wirkung verstärken, Koffein kann die Wirkung beeinflussen, und bei Blutverdünnern sind Wechselwirkungen möglich. In Schwangerschaft, Stillzeit sowie bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme solltest Du die Anwendung ärztlich abklären. Bei anhaltenden Schlafproblemen, Tagesmüdigkeit oder anderen Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung empfohlen. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung oder medizinische Beratung.

Wofür wird Melatonin eingesetzt?

Wirkung im Körper

Dosierung

Minimum: 0.5 mg · Optimal: 1 mg · Maximum: 5 mg

Einnahme & Timing

evening

Wirkungseintritt: [object Object]

Die besten Formen von Melatonin

Mögliche Mangelsymptome

Wie sich ein Bedarfszustand zeigen kann, ist bei Melatonin nicht eindeutig über typische Mangelsymptome abgrenzbar. Symptome sind unspezifisch — ärztliche Abklärung empfohlen.

Für wen ist es geeignet?

Was ist Melatonin?

Melatonin ist das körpereigene Schlafhormon, das von der Zirbeldrüse produziert wird. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des zirkadianen Rhythmus, indem es dem Körper signalisiert, wenn es dunkel ist und die Schlafphase eingeleitet werden sollte. Dieses Hormon ist besonders nützlich für Menschen, die unter Jetlag leiden oder Schwierigkeiten beim Einschlafen haben, was durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) unterstützt wird.

Wirkung von Melatonin

Melatonin hat mehrere positive Eigenschaften:

Dosierung und Formen

Die empfohlene Dosierung von Melatonin liegt zwischen 0,5 und 5 mg, wobei eine Dosis von 1 mg als optimal angesehen wird. Es gibt verschiedene Formen von Melatonin-Supplementen:

Wann solltest du Melatonin einnehmen?

Die beste Zeit, um Melatonin einzunehmen, ist am Abend, etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen. Dies hilft, den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus zu unterstützen und verbessert die Einschlafphase.