Auch bekannt als: Passionflower, Passiflora incarnata, Passiflorae herba, Purpur-Passionsblume
Passionsblume bezeichnet meist Zubereitungen aus Passiflora incarnata. Die Pflanze wird in Europa traditionell bei nervöser Anspannung und im Zusammenhang mit Schlaf verwendet. Wissenschaftlich steht sie vor allem wegen ihrer Flavonoide und weiterer Pflanzenstoffe im Fokus. Passionsblume ist kein essenzieller Nährstoff, sondern ein pflanzlicher Inhaltsstoff mit traditioneller Anwendung.
Verwendet werden meist die oberirdischen Pflanzenteile als Tee, Trockenextrakt oder Tinktur. In Präparaten unterscheiden sich Droge-Extrakt-Verhältnis, Lösungsmittel und Standardisierung teils deutlich. Diese Unterschiede können die Vergleichbarkeit von Produkten und Studien erschweren. Im Stoffwechselkontext wird Passionsblume vor allem im Zusammenhang mit Neurotransmitter-Systemen wie GABA untersucht, ein abschließender Mechanismus ist jedoch nicht geklärt.
Die Studienlage ist insgesamt begrenzt und uneinheitlich. Einzelne klinische und experimentelle Arbeiten deuten auf mögliche Effekte bei subjektiver Unruhe, Anspannung und Schlafqualität hin. Gleichzeitig sind viele Studien klein, nutzen unterschiedliche Extrakte oder kombinieren Passionsblume mit anderen Pflanzen. Deshalb lassen sich Ergebnisse nicht ohne Weiteres auf jedes Produkt übertragen.
Wichtig: Passionsblume kann müde machen und die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Möglich sind unter anderem Schläfrigkeit, Benommenheit, Magen-Darm-Beschwerden und selten Überempfindlichkeitsreaktionen. Vorsicht ist bei gleichzeitiger Einnahme von Beruhigungsmitteln, Schlafmitteln, Alkohol oder anderen zentral dämpfenden Stoffen geboten. In Schwangerschaft, Stillzeit sowie bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme solltest Du die Verwendung ärztlich abklären. Das Produkt ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung oder medizinische Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung empfohlen.
Minimum: 400 mg · Optimal: 800 mg · Maximum: 1600 mg
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Passionsblume wird vor allem als Tee, Trockenextrakt oder Tinktur verwendet. Gehalt und Zusammensetzung können je nach Pflanzenteil, Ernte und Extraktionsverfahren variieren.
Für Passionsblume gibt es keinen klassischen Bedarfszustand wie bei Vitaminen oder Mineralstoffen. Symptome sind unspezifisch — ärztliche Abklärung empfohlen.