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Kaffeekirsche (Cascara)

Aktualisiert

KI-generiertes Symbolbild: Kaffeekirsche (Cascara)
Kurz erklärt: Cascara ist die getrocknete Hülle der Kaffeekirsche – nicht zu verwechseln mit Cascara sagrada, einer abführenden Rinde. Du brühst sie wie Früchtetee auf; sie schmeckt nach Hagebutte und Rosine und enthält Koffein. In der EU ist sie seit 2022 als Lebensmittel zugelassen.

Mythen & Fakten

„Cascara ist praktisch koffeinfrei“ – stimmt das?

Mythos: Cascara enthält natürliches Koffein. Die Menge ist oft geringer als bei Kaffee, schwankt aber je nach Rohware und Zubereitung deutlich.

„Cascara schmeckt wie Kaffee“ – stimmt das?

Teilweise wahr: Sie stammt zwar von der Kaffeepflanze, sensorisch erinnert sie aber meist eher an Früchtetee als an gerösteten Kaffee. Gemeinsame Herkunft bedeutet hier nicht denselben Geschmack.

„Cascara und Cascara sagrada sind dasselbe“ – stimmt das?

Mythos: Nein. Cascara ist die Hülle der Kaffeekirsche. Cascara sagrada ist die Rinde eines nordamerikanischen Baums und ein pflanzliches Abführmittel – laut EMA nicht in Schwangerschaft, Stillzeit oder für Kinder unter 12 Jahren.

Quellen

  1. Durchführungsverordnung (EU) 2022/47 – getrocknete Pulpe der Kaffeekirsche als traditionelles Lebensmittel aus einem Drittland · Amtsblatt der EU L 9/29 (Formex über publications.europa.eu), 2022
  2. Rhamni purshianae cortex – herbal medicinal product (Cascara) · European Medicines Agency (EMA), HMPC, 2020