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Jiaogulan: Nährwerte, Verwendung & Einkauf | SmarTasty

Kurz erklärt: Jiaogulan ist eine rankende Kürbisgewächs-Art mit dem botanischen Namen Gynostemma pentaphyllum. Die Pflanze stammt aus Südchina und weiteren Teilen Südostasiens, wo sie in warmen, feuchten Bergregionen wächst. Verwendet werden vor allem die Blätter, seltener auch junge Triebe, meist als Kräutertee oder milde Küchenkraut-Zutat. Im Handel findest du Jiaogulan hierzulande überwiegend getrocknet als losen Tee, geschnittene Blätter oder als Pflanze für Balkon und Garten. Frische Ware ist selten und eher in Spezialgärtnereien oder asiatischen Märkten erhältlich. Für die Küche spielt vor allem der Aufguss eine Rolle; junge Blätter können auch kurz in Suppen oder Salaten eingesetzt werden. Geschmacklich ist Jiaogulan pflanzlich, leicht süßlich und je nach Dosierung deutlich bitter. In der Praxis bewährt es sich vor allem in warmen oder kalten Aufgüssen, oft kombiniert mit milderen Kräutern wie Melisse oder Minze. Da die frischen Blätter empfindlich sind und getrocknete Ware aromaabhängig stark schwanken kann, lohnt sich ein Blick auf Herkunft, Schnittgrad und Geruch.

Jiaogulan ist eine rankende Kürbisgewächs-Art mit dem botanischen Namen Gynostemma pentaphyllum. Die Pflanze stammt aus Südchina und weiteren Teilen Südostasiens, wo sie in warmen, feuchten Bergregionen wächst. Verwendet werden vor allem die Blätter, seltener auch junge Triebe, meist als Kräutertee oder milde Küchenkraut-Zutat. Im Handel findest du Jiaogulan hierzulande überwiegend getrocknet als losen Tee, geschnittene Blätter oder als Pflanze für Balkon und Garten. Frische Ware ist selten und eher in Spezialgärtnereien oder asiatischen Märkten erhältlich. Für die Küche spielt vor allem der Aufguss eine Rolle; junge Blätter können auch kurz in Suppen oder Salaten eingesetzt werden. Geschmacklich ist Jiaogulan pflanzlich, leicht süßlich und je nach Dosierung deutlich bitter. In der Praxis bewährt es sich vor allem in warmen oder kalten Aufgüssen, oft kombiniert mit milderen Kräutern wie Melisse oder Minze. Da die frischen Blätter empfindlich sind und getrocknete Ware aromaabhängig stark schwanken kann, lohnt sich ein Blick auf Herkunft, Schnittgrad und Geruch.

Das Kletterkraut der Hundertjährigen

Jiaogulan (Gynostemma pentaphyllum) wächst wild in den bergigen Regionen Südchinas. Die lokale Bevölkerung dort, die diesen Tee täglich trinkt, ist berühmt für ihren ungewöhnlich hohen Anteil an Menschen, die weit über 100 Jahre alt werden. In der TCM wird es deshalb "Xiancao" – das Kraut der Unsterblichkeit – genannt.

Klinische Health Benefits: Gypenoside und AMPK

Der botanische Schock für die Wissenschaft war die Entdeckung seiner Wirkstoffe. Obwohl die Pflanze nicht mit Panax Ginseng verwandt ist, enthält sie **Gypenoside** – Moleküle, die fast identisch mit den adaptogenen Ginsenosiden sind, jedoch in einer fast viermal so hohen Konzentration vorliegen. Der absolute Longevity-Biohack ist jedoch ein anderer: Jiaogulan ist einer der potentesten natürlichen Aktivatoren des Enzyms **AMPK** (AMP-aktivierte Proteinkinase). Wenn AMPK angeschaltet wird, signalisiert es dem Körper, dass Energie knapp ist. Die Zellen stoppen sofort die Fettspeicherung, beginnen Fett zu verbrennen und – noch viel wichtiger – starten die **Autophagie**, bei der alter, mutierter Zellmüll physisch abgebaut wird.