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Moringa-Samen: Nährwerte, Verwendung & Einkauf | SmarTasty

Moringa-Samen stammen vom Meerrettichbaum (Moringa oleifera), einer tropischen Nutzpflanze, die vor allem in Indien, Teilen Afrikas und Südostasiens angebaut wird. Botanisch sind es die reifen Samen aus den langen Schoten des Baums. Anders als das bekanntere Moringa-Blattpulver sind die Samen in Europa deutlich seltener und vor allem als getrocknete Ware erhältlich. In der Küche werden Moringa-Samen meist geschält oder ungeschält verkauft, teils auch geröstet oder zur Ölgewinnung genutzt. Geschmacklich liegen sie zwischen kernig, leicht bitter und nussig, weshalb sie eher in kleinen Mengen verwendet werden. Praktisch sind sie vor allem als Topping, in herzhaften Pasten, in Saatenmischungen oder fein gehackt im Brotteig. Aus Praxissicht sind Moringa-Samen keine Alltagszutat, sondern eher ein spezielles Saatgut für experimentierfreudige Küchen. Sie haben keine heimische Saison und kommen fast immer als Importware in den Handel. Wichtig sind eine gute Lagerung, kleine Portionen und ein kritischer Blick auf Qualität, da ältere Ware schnell bitter oder ranzig wirken kann.

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