Auch bekannt als: Natto-Enzym, Subtilisin NAT, Nattokinase NSK-SD
Nattokinase ist ein Enzym, das aus dem japanischen Lebensmittel Natto gewonnen wird. Natto entsteht durch die Fermentation von Sojabohnen mit Bacillus subtilis var. natto. Wissenschaftlich wird Nattokinase vor allem im Zusammenhang mit Fibrin, Gerinnungsprozessen und verschiedenen Parametern der Gefäßgesundheit untersucht. Die Evidenz bezieht sich dabei überwiegend auf kleine Humanstudien, experimentelle Daten und Beobachtungen.
Im Unterschied zu Vitaminen oder Mineralstoffen ist Nattokinase kein essenzieller Nährstoff. Nahrungsergänzungen liefern das Enzym meist in standardisierten fibrinolytischen Einheiten, angegeben als FU. Praktisch relevant sind Herkunft, Standardisierung und die Frage, ob die Formulierung die Enzymaktivität bis zur Aufnahme möglichst gut schützt. Als natürliche Quelle kommt vor allem Natto infrage.
Die Studienlage ist insgesamt uneinheitlich. Es gibt Hinweise aus Studien auf Zusammenhänge mit Blutfluss, Fibrin-Markern und einzelnen Gefäßparametern. Gleichzeitig sind viele Untersuchungen klein, methodisch unterschiedlich und nicht direkt vergleichbar. Aussagen zu langfristigen Effekten oder klaren Nutzenprofilen sind daher nur eingeschränkt möglich.
Wichtig: Nattokinase kann mit Arzneimitteln und anderen Stoffen interagieren, die die Blutgerinnung beeinflussen. Dazu zählen insbesondere Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmer sowie regelmäßig verwendete Schmerzmittel wie ASS oder Ibuprofen. Bei Blutungsneigung, vor Operationen, in Schwangerschaft oder Stillzeit sowie bei bestehenden Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung empfohlen. Nahrungsergänzungen sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung oder medizinische Beratung.
Minimum: 2000 FU · Optimal: 4000 FU · Maximum: 10000 FU
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Nattokinase kommt natürlicherweise vor allem in Natto vor, einem fermentierten Sojaprodukt. Die Gehalte können je nach Herstellung und Fermentation deutlich variieren.
Für Nattokinase gibt es keinen anerkannten Nährstoffmangel wie bei Vitaminen oder Mineralstoffen. Symptome sind unspezifisch — ärztliche Abklärung empfohlen.