Apfelessig ist ein Gärprodukt aus Äpfeln, bei dem Zucker zunächst zu Alkohol und anschließend zu Essigsäure vergoren wird. Küchentechnisch zählt er zu den mild-fruchtigen Essigen und wird vor allem zum Würzen, Einlegen und Abschmecken verwendet. Hergestellt wird er in vielen Ländern mit Apfelanbau, darunter Deutschland, Italien und Frankreich. Im Handel findest du Apfelessig meist klar filtriert oder naturtrüb, teils auch in Bio-Qualität oder als Mischprodukt mit Honig. In der Küche landet er vor allem in Dressings, Marinaden, Chutneys, Pickles und gelegentlich stark verdünnt in Getränken. Für den Alltag ist er eher Würzmittel als eigenständiges Lebensmittel. Aus Praxissicht ist Apfelessig vor allem wegen seiner ausgewogenen Säure interessant: Er wirkt milder als manche Wein- oder Branntweinessige und passt gut zu Gemüse, Hülsenfrüchten und Salaten. Da er ganzjährig verfügbar und lange haltbar ist, gehört er zu den unkomplizierten Vorratszutaten. Entscheidend für den Einsatz ist weniger der Nährwert als Geschmack, Säuregrad und Produktqualität.