Veganer Artischocken-Rettich-Leber-Detox-Salat mit Rucola, Daikon, Artischockenherzen und Chicorée: frisch, bitter-fein und mit Olivenöl-Zitronen-Dressing.
Artischockenherzen abtropfen lassen und vierteln. Daikon-Rettich fein hobeln, Rucola gründlich waschen und trocken schleudern.
Chicorée oder Löwenzahn in feine Streifen schneiden oder raspeln. So verteilt sich die herbe Note später gleichmäßig im Salat.
Olivenöl mit naturtrübem Apfelessig und Zitronensaft verrühren. Mit Salz abschmecken, bis das Dressing frisch und ausgewogen schmeckt.
Rucola, Daikon-Rettich und Artischockenherzen in einer großen Schüssel locker vermengen. Chicorée oder Löwenzahn unterheben.
Das Dressing über den Salat geben und alles kurz durchheben. Nicht zu lange mischen, damit Rucola und Rettich knackig bleiben.
Direkt servieren. Dazu passt noch etwas frisch gemahlener Pfeffer, wenn du die herben Noten etwas tiefer machen willst.
Häufig gestellte Fragen
Was steckt in Artischocken ernährungsphysiologisch drin?
Artischocken liefern Ballaststoffe, etwas Kalium und Folat sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole. Der oft genannte Gehalt an Bitterstoffen ist interessant, die Datenlage zu speziellen Effekten bleibt aber begrenzt.
Ist Daikon-Rettich leicht verträglich?
Daikon ist meist milder als kleiner roter Rettich, enthält aber ebenfalls Senfölglykoside. Empfindliche Menschen reagieren darauf manchmal mit Magenreizungen oder Aufstoßen, besonders roh.
Was bringen Rucola, Chicorée oder Löwenzahn inhaltlich mit?
Sie liefern Vitamin K, Folat und verschiedene Bitterstoffe sowie Polyphenole. Löwenzahn wird oft besonders gelobt, aber für viele konkrete Aussagen ist die Evidenz bei üblichen Küchenmengen eher überschaubar.
Warum passt Olivenöl ernährungsphysiologisch gut zu diesem Salat?
Olivenöl liefert vor allem einfach ungesättigte Fettsäuren, insbesondere Ölsäure, plus kleinere Mengen Vitamin E und Polyphenole. Es ergänzt die fettlöslichen Pflanzenstoffe aus dem Salat geschmacklich und nährstoffseitig stimmig.
Ist Apfelessig für jeden gut verträglich?
Nicht unbedingt. Die Säure kann bei empfindlichem Magen, Reflux oder gereizter Mundschleimhaut unangenehm sein, auch wenn Apfelessig in kleinen Mengen für viele gut passt.