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Löwenzahn: Nährwerte, Verwendung & Saison | SmarTasty

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Kurz erklärt: Löwenzahn ist eine ausdauernde Wildpflanze aus der Familie der Korbblütler, botanisch meist als Taraxacum officinale bezeichnet. In Mitteleuropa wächst er auf Wiesen, an Wegrändern und in Gärten und ist dadurch vielen eher als Pusteblume als als Küchenzutat bekannt. Verwendet werden vor allem junge Blätter, Blüten und teils auch die Wurzel. In der Küche landet Löwenzahn frisch im Salat, fein gehackt in Kräuterquark, kurz gegart wie Spinat oder getrocknet als Tee. Im Handel findest du ihn seltener als klassisches Supermarktgemüse, eher auf Wochenmärkten, im Bioladen, als Wildkräuter-Mix oder über eigene, sorgfältige Sammlung. Die Wurzel gibt es zusätzlich getrocknet oder geröstet. Aus Praxissicht ist vor allem der deutlich bittere Geschmack entscheidend: Junge Frühlingsblätter sind milder, ältere deutlich herber. Löwenzahn passt deshalb besonders gut zu süß-säuerlichen Dressings, Apfel, Kartoffeln oder nussigen Komponenten. Wichtig ist eine saubere Herkunft, denn Wildsammlung an belasteten Standorten ist für die Küche ungeeignet.

Löwenzahn ist eine ausdauernde Wildpflanze aus der Familie der Korbblütler, botanisch meist als Taraxacum officinale bezeichnet. In Mitteleuropa wächst er auf Wiesen, an Wegrändern und in Gärten und ist dadurch vielen eher als Pusteblume als als Küchenzutat bekannt. Verwendet werden vor allem junge Blätter, Blüten und teils auch die Wurzel. In der Küche landet Löwenzahn frisch im Salat, fein gehackt in Kräuterquark, kurz gegart wie Spinat oder getrocknet als Tee. Im Handel findest du ihn seltener als klassisches Supermarktgemüse, eher auf Wochenmärkten, im Bioladen, als Wildkräuter-Mix oder über eigene, sorgfältige Sammlung. Die Wurzel gibt es zusätzlich getrocknet oder geröstet. Aus Praxissicht ist vor allem der deutlich bittere Geschmack entscheidend: Junge Frühlingsblätter sind milder, ältere deutlich herber. Löwenzahn passt deshalb besonders gut zu süß-säuerlichen Dressings, Apfel, Kartoffeln oder nussigen Komponenten. Wichtig ist eine saubere Herkunft, denn Wildsammlung an belasteten Standorten ist für die Küche ungeeignet.

Was ist Löwenzahn? Die Pusteblume als Arznei

Es ist das absolute Paradebeispiel für moderne Entfremdung von der wahren Biologie: Wenn im hellen europäischen Frühling leuchtend gelbe weiche Blüten unseren perfekt getrimmten, chemisch flachen Vorstadt-Rasen sprengen, rücken Menschen sofort voller Hass mit gigantischen Flaschen giftiger Unkrautvernichter an. Doch der Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist keine Plage, er ist chronisch unterschätztes flüssiges Leber-Diamantsystem der Pharmazie. Schon die alten harten arabischen Mediziner wussten, dass nicht so sehr die knallgelbe Blüte, sondern die zackigen grünen, löwenkletternden tiefen Blätter ("Löwenzahn") und vor allem (!) die dunkle pfahlförmige metertiefe alte Wurzel den menschlichen dichten Körper von Giftstoffen regelrecht aggressiv entschlacken können.

Wirkstoffprofil: Ein Angriff der Bitterstoffe

Wagst du es, dir zur Blütezeit ein gewaschenes frisches Blatt roh in den Mund zu stecken, verziehst du furchtbar unweigerlich extrem das Gesicht! Es ist spitz, grasig und vor allem schmerzend bitter!

Klinische Health Benefits: Gallen-Sprengung und Wasser-Entzug

Der absolute "Galle-Flush" (Leber-Regeneration)

Der menschliche Magen-Darm-Trakt funktioniert fatal auf Bitterstoff-Rezeptoren an der Zungenspitze (die wir aus Gurken fast weggezüchtet haben). Sobald du das pure grüne Taraxacin des Löwenzahns auch nur eine Sekunde lang hart und flüchtig schmeckst, meldet der Vagusnerv blitzartig ins tiefe Innere: "Alarm, Galle anwerfen!". Die alte, schwammige Leber drückt radikal gewaltige, riesige Schwallmengen von völlig dunkler frischer Galle gnadenlos aus der dicken Gallenblase hinab direkt in den sauren feinen Dünndarmtrakt. Dieser pure bittere Spülvorgang macht schwere fette Sahnegerichte am Nachmittag sofort verdaulich, räumt faulende fettige Gase restlos weg und verhindert messbar aggressiv das grausame Anwachsen harter kristalliner Gallen-Steine (Cholesterin-Niederschlag).

Die kaliumreiche "Piss-A-Bed" Durchspülung (Diuretikum)

Im Mittelalter nannte das harte Landvolk den Löwenzahn gnadenlos extrem humorvoll "Piss-A-Bed" (Piss-ins-Bett) oder "Bettseicher". In klinischen Nieren-Forschungen gilt extremer konzentrierter Löwenzahntee als eines der mit Abstand absolut stärksten natürlichen kaliumreichen wassertreibenden Diuretika der gesamten weiten Welt. Wenn du im harten abendlichen heißen Sommer furchtbar angeschwollene schwabbelige Fußknöchel oder chronischen Stau im tiefen Lymph-Gewebe hast (Ödeme), zielen die dicken Flavonoide der Blätter rücksichtslos darauf ab, die Nieren-Tubuli auf maximale Dauerfilter-Stufe anzureißen und das stehende giftige Harnsäure-Wasser rasant abzufluten, ohne dass du (wie bei Pharmapillen oft furchtbar der Fall) teures Mineral-Elektrolyt-Kalium verlierst (denn das Blatt ist selbst eine Kaliumbombe).

Wichtig: Von wilden Wurzeln und Bio-Kaffee

Ein extrem irrsinnig spannender Biohack: Nach dem heißen zweiten Weltkrieg hatten viele Leute absolut keinen Cent für braune Bohnen, also tranken sie aus schierer Not oftmals "Muckefuck". Man grub harte dunkle Löwenzahnwurzeln aus, schnitt sie in kleine rohe stämmigen Würfel und röstete diese völlig dunkel und glimmend in der knallheißen Eisenpfanne ab! Übergießt du diese schwarz gerösteten extrem bitteren Wurzelstücke heute mit heißem Brühwasser (Löwenzahn-Kaffee / Dandelion-Coffee), hast du exakt null Gramm Koffein (kein Adrenalin-Zittern), aber ein um Welten stärkeres und bitter-schokoladiges Magen-Tonikum für die Galle als du ihn dir jemals im teuren Starbucks erträumen könntest!