Auch bekannt als: Pycnogenol®, Pine Bark Extract, Pinus pinaster, Französische See-Kiefer
Kiefernrinden-Extrakt bezeichnet meist einen standardisierten Extrakt aus der Rinde der französischen See-Kiefer (Pinus pinaster). Er liefert vor allem Procyanidine und andere Polyphenole. In der Forschung wird der Extrakt vor allem im Zusammenhang mit Gefäßfunktion, Mikrozirkulation, oxidativem Stress und Hautparametern untersucht. Es handelt sich nicht um einen essenziellen Nährstoff, sondern um einen Pflanzenextrakt mit bioaktiven Inhaltsstoffen.
Gewonnen wird er durch Extraktion und anschließende Standardisierung auf bestimmte Polyphenol-Fraktionen. Nach der Aufnahme werden die enthaltenen Verbindungen im Darm und in der Leber weiter verstoffwechselt; dabei entstehen auch Metabolite, die in Studien im Zusammenhang mit biologischen Effekten untersucht werden. Die Zusammensetzung kann je nach Rohstoff, Herstellungsverfahren und Standardisierung deutlich variieren.
Die Studienlage ist insgesamt vielversprechend, aber nicht einheitlich. Es gibt klinische Untersuchungen zu Endothelfunktion, Durchblutung, Hautelastizität und Belastungsmarkern, jedoch unterscheiden sich Dosierung, Studiendauer und Produktqualität teils deutlich. Deshalb lassen sich Ergebnisse nicht ohne Weiteres auf jedes Präparat übertragen. Besonders relevant ist die Wahl eines gut standardisierten Extrakts.
Wichtig: Kiefernrinden-Extrakt ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung oder medizinische Beratung. Mögliche Nebenwirkungen können Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel oder Unverträglichkeiten umfassen. Wechselwirkungen sind insbesondere mit Blutgerinnungshemmern, Thrombozytenaggregationshemmern und weiteren Medikamenten möglich. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, bestehenden Beschwerden oder regelmäßiger Medikamenteneinnahme solltest Du die Einnahme ärztlich abklären lassen.
Minimum: 50 mg · Optimal: 100 mg · Maximum: 200 mg
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Kiefernrinden-Extrakt selbst ist kein typischer Nährstoff aus Lebensmitteln. Die genannten Quellen liefern teils ebenfalls Polyphenole, aber mit anderer Zusammensetzung und abweichender Bioverfügbarkeit.
Für diesen Pflanzenextrakt gibt es keinen medizinisch anerkannten Mangel. Symptome sind unspezifisch — ärztliche Abklärung empfohlen.