Möhren und süße Äpfel gründlich waschen. Die Äpfel entkernen und alles in grobe Stücke schneiden.
Möhren, Äpfel und einen Spritzer Zitronensaft in einen Hochleistungsmixer geben. Mit wenig Wasser fein mixen, bis der Saft eine glatte Konsistenz hat.
Wenn du ihn feiner magst, die Mischung durch ein Sieb oder ein Tuch streichen. So wird der Saft klarer und leichter zu trinken.
Das kaltgepresste Leinöl erst zum Schluss einrühren. So bleibt sein eigener Geschmack angenehm und die empfindlichen Fettsäuren werden geschont.
Kurz abschmecken und bei Bedarf mit einem weiteren kleinen Spritzer Zitronensaft ausbalancieren.
In ein Glas füllen und direkt servieren. Frisch schmeckt er am rundesten.
Häufig gestellte Fragen
Warum kommt Leinöl in den Saft?
Leinöl liefert vor allem Alpha-Linolensäure, eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure. Es ist empfindlich gegenüber Licht, Luft und Wärme, deshalb gehört es erst am Ende dazu.
Was steckt ernährungsphysiologisch in Möhren?
Möhren sind vor allem für Beta-Carotin bekannt, die Vorstufe von Vitamin A. Dazu kommen kleinere Mengen Kalium und weitere Carotinoide.
Sind Äpfel in Saftform gut verträglich?
Das ist individuell. Äpfel enthalten Fruktose und Sorbit, was bei empfindlichen Menschen in größerer Menge Blähungen oder Unwohlsein auslösen kann.
Bringt Zitronensaft hier ernährungsphysiologisch viel?
In dieser kleinen Menge vor allem Frische und etwas Säure für die Balance. Vitamin C ist enthalten, aber bei einem Spritzer nicht in großer Menge.
Ist Leinöl für Kinder und Schwangere geeignet?
In kleiner Küchenmenge grundsätzlich ja, solange es frisch, kaltgepresst und nicht ranzig ist. Die Datenlage zu Leinöl als gezielte Ergänzung ist gemischt, daher lieber als Lebensmittel und nicht als Wundermittel sehen.