Rinderhüftsteak in feine Streifen schneiden und mit Sojasauce, Ingwer und Knoblauch kurz marinieren. So nimmt das Fleisch früh Würze auf.
Brokkoli in Röschen teilen, kurz blanchieren und danach kalt abschrecken. Dadurch bleibt er kräftig grün und gart später in der Pfanne nicht weich.
Wok oder große Pfanne stark erhitzen und Sesamöl hineingeben. Das marinierte Rindfleisch bei hoher Hitze sehr kurz anbraten, dann wieder herausnehmen.
Brokkoli und Chili im Bratfett kurz schwenken, bis alles duftet. Das Fleisch zurück in die Pfanne geben und mit der restlichen Sojasauce vermengen.
Alles nur kurz weitergaren, bis Gemüse und Fleisch glänzend überzogen sind. Wenn du magst, kann etwas Speisestärke die Sauce leicht binden.
Sofort servieren, solange das Rindfleisch saftig und der Brokkoli noch bissfest ist.
Häufig gestellte Fragen
Warum gilt Rindfleisch als gute Eisenquelle?
Rindfleisch enthält Häm-Eisen, das vom Körper meist besser aufgenommen wird als Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Dazu kommen Zink und Vitamin B12, die ebenfalls typisch für rotes Fleisch sind.
Was steckt ernährungsphysiologisch in Brokkoli?
Brokkoli liefert Vitamin C, Vitamin K, Folat, Kalium und Ballaststoffe. Außerdem enthält er sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Glucosinolate.
Ist Sojasauce nur Würze oder bringt sie auch Nährstoffe mit?
Sojasauce liefert vor allem Geschmack und Natrium, dazu kleine Mengen fermentationsbedingter Inhaltsstoffe. Ernährungsphysiologisch ist sie eher Würzmittel als relevante Nährstoffquelle.
Sind Ingwer und Chili für jeden gut verträglich?
Nicht unbedingt. Viele vertragen beides gut, bei empfindlichem Magen, Reflux oder gereizter Schleimhaut können Ingwer und besonders Chili aber Beschwerden verstärken.
Warum wird in solchen Gerichten oft Knoblauch verwendet?
Knoblauch bringt intensive Aromastoffe und kleine Mengen schwefelhaltiger Verbindungen mit. Wer empfindlich auf FODMAPs reagiert, verträgt ihn allerdings manchmal nur in kleinen Mengen.