Brokkoli waschen, in kleine Röschen teilen und gut trocken tupfen. Kichererbsen abgießen, gründlich trocknen und mit dem Brokkoli in eine große Schüssel geben.
Brokkoli und Kichererbsen mit Olivenöl und Sojasauce vermengen. Auf ein Blech geben und im Ofen rösten, bis der Brokkoli gebräunt ist und die Kichererbsen leicht knusprig sind.
Währenddessen Zitronensaft, fein geriebenen Knoblauch und Tahini zu einem cremigen Dressing verrühren. Falls nötig, mit wenig Wasser glatt rühren.
Das heiße Ofengemüse aus dem Ofen holen und direkt mit dem Tahini-Dressing vermengen. Kurz ziehen lassen, damit Brokkoli und Kichererbsen die Aromen aufnehmen.
Noch einmal abschmecken und bei Bedarf mit etwas zusätzlichem Zitronensaft oder Sojasauce ausbalancieren.
Häufig gestellte Fragen
Was steckt ernährungsphysiologisch in Tahini?
Tahini liefert vor allem ungesättigte Fettsäuren, Sesam-Lignane und Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Eisen. Die genauen Werte schwanken je nach Marke und ob der Sesam geschält wurde.
Warum passen Kichererbsen ernährungsphysiologisch so gut in diesen Salat?
Kichererbsen enthalten pflanzliches Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate und viele Ballaststoffe. Dazu kommen Mineralstoffe wie Mangan, Folat, Eisen und Magnesium.
Ist Brokkoli roh oder gegart nährstoffreicher?
Das ist nicht ganz so einfach: Roher Brokkoli enthält empfindliche Vitamine wie Vitamin C oft in höherer Menge, gegarter Brokkoli ist dafür meist bekömmlicher. Schonendes Rösten erhält einen Teil der Nährstoffe und bringt mehr Aroma.
Kann Sojasauce bei empfindlichen Menschen ein Thema sein?
Ja, vor allem wegen des Salzgehalts und bei Soja-Allergie natürlich auch wegen des Allergens. Fermentierte Sojasauce wird oft gut vertragen, das ist aber individuell.
Warum können Kichererbsen und Knoblauch Blähungen verursachen?
Kichererbsen enthalten bestimmte Ballaststoffe und Oligosaccharide, Knoblauch gehört zu den FODMAP-reichen Zutaten. Wie stark das spürbar ist, ist sehr individuell und hängt oft auch von Portionsgröße und Gewöhnung ab.