Glutenfreie Gnocchi aus Blumenkohl und Ricotta: zarte, goldbraun gebratene Gnocchi mit Parmesan, Salbei und Butter – mild, aromatisch und angenehm leicht.
Den Blumenkohl weich garen und anschließend in ein sauberes Tuch geben. So gründlich ausdrücken, bis möglichst wenig Feuchtigkeit zurückbleibt, dann fein zerdrücken.
Blumenkohl mit Ricotta, Ei, Parmesan, Muskatnuss, Salz und schwarzem Pfeffer vermengen. Das Mandelmehl nach und nach einarbeiten, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht.
Den Teig in Portionen teilen und mit leicht geölten Händen zu Rollen formen. In kleine Kissen schneiden und nach Wunsch mit einer Gabel leicht eindrücken.
Die Gnocchi in sanft siedendem Salzwasser garziehen lassen. Sobald sie an die Oberfläche steigen, vorsichtig herausheben und gut abtropfen lassen.
Butter in einer großen Pfanne schmelzen und leicht bräunen, dann die Salbeiblätter kurz knusprig werden lassen. Die Gnocchi darin behutsam schwenken und rundum goldgelb anbraten.
Sofort servieren, am besten mit etwas extra Parmesan und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer.
Häufig gestellte Fragen
Ist Blumenkohl roh oder gegart nährstoffreicher?
Roh bleibt ein Teil des Vitamin C besser erhalten. Gegart ist Blumenkohl oft milder und bekömmlicher, was bei diesem Rezept wichtiger ist als der kleine Unterschied im Vitamingehalt.
Was steckt ernährungsphysiologisch in Ricotta?
Ricotta liefert vor allem Eiweiß, Calcium und etwas Vitamin B12. Je nach Sorte variiert der Fettgehalt, Vollfett-Ricotta bringt entsprechend mehr Milchfett mit.
Warum wird Mandelmehl oft besser vertragen als klassisches Mehl?
Entöltes Mandelmehl enthält kein Gluten und bringt vergleichsweise viel Ballaststoffe und Mineralstoffe mit. Bei Nussallergie ist es natürlich keine Option, und sehr ballaststoffreiche Zutaten können bei empfindlichen Menschen auch ungewohnt sein.
Hat Salbei ernährungsphysiologisch mehr als nur Aroma?
Salbei enthält ätherische Öle und kleine Mengen antioxidativer Pflanzenstoffe. In den hier üblichen Mengen steht aber klar der Geschmack im Vordergrund; belastbare Aussagen über nennenswerte gesundheitliche Effekte aus Küchenmengen sind begrenzt.
Ist Parmesan nur Würze oder auch eine Nährstoffquelle?
Parmesan bringt nicht nur Umami, sondern auch konzentriertes Calcium und Eiweiß mit. Durch die Reifung enthält er zudem meist nur sehr wenig Laktose, was für manche Menschen verträglicher ist.