Mandelmehl, Chiasamen und Salz in einer Schüssel vermengen. Das kochende Wasser darübergießen und alles zügig mit einer Gabel verrühren, bis ein formbarer Teig entsteht.
Den Teig kurz kneten und in zwei Portionen teilen. Jede Portion zwischen Backpapier dünn und rund ausrollen.
Eine beschichtete Pfanne erhitzen und die Wraps nacheinander vorsichtig hineingeben. Von beiden Seiten backen, bis sie leicht gebräunt sind und Blasen werfen.
Die fertigen Wraps unter einem feuchten Tuch kurz weich halten. Danach mit Hummus bestreichen.
Rotkohl und Gurkensticks auf den Wraps verteilen. Straff aufrollen und leicht andrücken.
Die Wraps diagonal durchschneiden und am besten noch warm servieren.
Häufig gestellte Fragen
Was steckt ernährungsphysiologisch im Mandelmehl?
Entöltes Mandelmehl liefert pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Magnesium. Je nach Hersteller bleibt auch ein Teil des natürlichen Vitamin E erhalten.
Sind Chiasamen oder Leinsamen die bessere Wahl?
Beide liefern Ballaststoffe und ALA-Omega-3-Fettsäuren. Leinsamen sind oft etwas milder und regionaler verfügbar, Chiasamen quellen sehr stark; klare Vorteile des einen gegenüber dem anderen sind im Alltag nicht immer eindeutig.
Ist Hummus für empfindliche Verdauung gut verträglich?
Das ist individuell. Kichererbsen und Sesam können wegen ihrer Ballaststoffe und bestimmter Kohlenhydrate bei manchen Menschen blähend wirken, fein pürierter Hummus wird aber oft besser vertragen als ganze Hülsenfrüchte.
Welche Nährstoffe bringt Rotkohl in die Wraps?
Rotkohl enthält Vitamin C, Vitamin K und sekundäre Pflanzenstoffe, vor allem Anthocyane. Diese Farbstoffe sind typisch für violettes Gemüse und machen Rotkohl auch ernährungsphysiologisch interessant.
Warum ist Gurke trotz ihres hohen Wasseranteils sinnvoll?
Gurke liefert zwar nur kleine Mengen an Mikronährstoffen, bringt aber Frische, Volumen und etwas Kalium in die Füllung. Gerade in Kombination mit Hummus macht das die Wraps saftiger und ausgewogener.