Den Vollkornreis kalt verwenden, am besten vom Vortag. So bleibt er in der Pfanne locker und bekommt eher Röststellen als eine weiche, kompakte Konsistenz.
Tempeh in kleine Würfel schneiden. Paprika in Stücke schneiden und die Zuckerschoten schräg halbieren.
Einen großen Wok oder eine weite Pfanne mit Kokosöl stark erhitzen. Tempeh darin rundum goldbraun anbraten, dann Paprika und Zuckerschoten kurz mitbraten, bis das Gemüse bissfest bleibt.
Den kalten Vollkornreis auflockern und in die Pfanne geben. Unter Rühren anbraten, bis er heiß ist und stellenweise leichte Röstflecken bekommt.
Miso mit Sojasauce und Reisessig verrühren. Die Hitze etwas reduzieren, die Sauce über den Bratreis geben und alles gründlich vermengen, bis Reis, Tempeh und Gemüse gleichmäßig überzogen sind.
Direkt servieren, am besten frisch aus dem Wok. Wenn du magst, passt etwas Frühlingszwiebel oder Koriander als Finish dazu.
Häufig gestellte Fragen
Ist Tempeh gut verträglich?
Viele vertragen Tempeh besser als unfermentierte Sojaprodukte, weil die Fermentation die Struktur der Bohnen verändert. Bei Sojaallergie ist Tempeh aber nicht geeignet.
Was steckt ernährungsphysiologisch in rotem Miso?
Rotes Miso liefert vor allem Natrium, kleine Mengen Eiweiß und je nach Sorte etwas Mangan. Fermentationsprodukte sind enthalten, aber nach dem Erhitzen sollte man keine relevante Menge lebender Kulturen erwarten.
Warum ist Vollkornreis hier ernährungsphysiologisch interessant?
Vollkornreis enthält mehr Ballaststoffe, Magnesium, Mangan und B-Vitamine als geschälter Reis. Dadurch ist er nährstoffreicher und bringt mehr Struktur ins Gericht.
Was macht rote Paprika in diesem Rezept besonders?
Rote Paprika liefert viel Vitamin C sowie Carotinoide wie Beta-Carotin. Diese Pflanzenstoffe sitzen vor allem in farbintensivem Gemüse.
Sind Zuckerschoten nur Deko oder auch nährstoffreich?
Zuckerschoten liefern Ballaststoffe, Vitamin C und etwas Folat. Sie bringen außerdem Frische und Biss, ohne das Gericht schwer zu machen.