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Granatapfel: Nährwerte, Saison & Küchenwissen | SmarTasty

Granatapfel ist die Frucht von Punica granatum, einem Strauch oder kleinen Baum aus Vorderasien, der heute in vielen warmen Regionen rund um das Mittelmeer angebaut wird. Botanisch zählt er zu den Beerenfrüchten, in der Küche wird er aber vor allem über seine saftigen, rubinroten Kerne wahrgenommen. Sie sitzen dicht gepackt unter einer festen, ledrigen Schale und schmecken süß-säuerlich mit leicht herber Note. Im Handel findest du Granatapfel meist als ganze Frucht, ausgelöste Kerne im Kühlregal oder als Saft. In der warmen und kalten Küche wird er als Topping für Salate, Bowls, Joghurt, Desserts oder Reisgerichte verwendet; aus dem Saft entstehen außerdem Sirup und Granatapfelmelasse. Die Kerne werden in der Regel roh verwendet, weil dabei Textur und Frische besonders gut erhalten bleiben. Aus Praxissicht punktet Granatapfel vor allem durch seinen klaren Biss, seine auffällige Farbe und die Fähigkeit, milde oder cremige Speisen geschmacklich zu beleben. Das Auslösen der Kerne braucht etwas Vorbereitung, lässt sich mit der Wasserschüssel-Methode aber gut handhaben. Frische Früchte haben hierzulande vor allem im Herbst und frühen Winter Saison, verarbeitete Produkte sind deutlich länger verfügbar.

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