SmarTasty
Gesund & einfach kochen

Granatapfelkerne: Nährwerte, Saison & Küchenpraxis | SmarTasty

Kurz erklärt: Granatapfelkerne sind die essbaren Samen des Granatapfels (Punica granatum), einer alten Kulturpflanze aus Vorderasien, die heute vor allem im Mittelmeerraum, im Nahen Osten und in Teilen Indiens angebaut wird. Botanisch sitzen die Kerne in Kammern im Inneren der Frucht und sind von saftigem, rubinrotem Fruchtfleisch umgeben. In der Küche zählen sie zu den Fruchtzutaten, die gleichzeitig Süße, Säure und Biss mitbringen. Hierzulande findest du Granatapfelkerne entweder direkt in der ganzen Frucht oder bereits ausgelöst und gekühlt verpackt. Verarbeitet werden sie außerdem zu Saft, Sirup oder als Bestandteil von Dessert- und Salatmischungen. Für die Alltagsküche sind frische Kerne meist die vielseitigste Form, weil sie kalt verwendet werden können und ihre Textur behalten. Geschmacklich sind Granatapfelkerne süß-säuerlich, frisch und leicht herb, mit knackigem Kern im Inneren. Besonders gut funktionieren sie als Topping für Joghurt, Porridge, Salate, Reisgerichte oder Mezze. Da die Frucht in Deutschland vor allem als Importware erhältlich ist, liegt die beste Verfügbarkeit typischerweise im Herbst und Winter.

Granatapfelkerne sind die essbaren Samen des Granatapfels (Punica granatum), einer alten Kulturpflanze aus Vorderasien, die heute vor allem im Mittelmeerraum, im Nahen Osten und in Teilen Indiens angebaut wird. Botanisch sitzen die Kerne in Kammern im Inneren der Frucht und sind von saftigem, rubinrotem Fruchtfleisch umgeben. In der Küche zählen sie zu den Fruchtzutaten, die gleichzeitig Süße, Säure und Biss mitbringen. Hierzulande findest du Granatapfelkerne entweder direkt in der ganzen Frucht oder bereits ausgelöst und gekühlt verpackt. Verarbeitet werden sie außerdem zu Saft, Sirup oder als Bestandteil von Dessert- und Salatmischungen. Für die Alltagsküche sind frische Kerne meist die vielseitigste Form, weil sie kalt verwendet werden können und ihre Textur behalten. Geschmacklich sind Granatapfelkerne süß-säuerlich, frisch und leicht herb, mit knackigem Kern im Inneren. Besonders gut funktionieren sie als Topping für Joghurt, Porridge, Salate, Reisgerichte oder Mezze. Da die Frucht in Deutschland vor allem als Importware erhältlich ist, liegt die beste Verfügbarkeit typischerweise im Herbst und Winter.

Die Frucht der Unsterblichkeit

In vielen alten Kulturen gilt der Granatapfel als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit. Aus biochemischer Sicht ist diese Verehrung absolut berechtigt. Die kleinen, säuerlich-süßen Kerne und ihr roter Saft sind eines der stärksten antioxidativen Nahrungsmittel, die wir kennen.

Klinische Health Benefits: Vasodilatation

Der Hauptwirkstoff, die Punicalagine, sind gigantische Moleküle, die oxidativen Stress im Blutkreislauf radikal stoppen. Noch wichtiger für das Biohacking: Sie schützen das im Körper vorhandene Stickstoffmonoxid (NO) vor dem Zerfall. Ein hoher NO-Spiegel weitet die Blutgefäße, senkt den Blutdruck und pumpt massiv Sauerstoff in die Muskulatur und in das Gehirn. Zudem wird aus Granatapfel im Darm Urolithin A gebildet, welches die mitochondriale Verjüngung (Mitophagie) triggert.