Die wilden Heidelbeeren kurz antauen lassen, damit sie kalt bleiben, aber nicht mehr steinhart sind.
Naturkefir mit geschroteten Leinsamen und einer winzigen Prise gemahlener Nelken kurz cremig mixen oder gründlich verrühren.
Die Heidelbeeren in ein Glas oder eine kleine Schale geben und die Kefir-Mischung darüber gießen.
Die Walnüsse grob zerdrücken und obenauf streuen, damit etwas Biss bleibt.
Kurz stehen lassen, damit die Leinsamen leicht quellen und die Textur runder wird.
Frisch servieren und langsam löffeln.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Besondere an wilden Heidelbeeren?
Wilde Heidelbeeren enthalten wie andere dunkle Beeren Anthocyane und Ballaststoffe. Sie sind meist kleiner und farbintensiver, was oft mit einem höheren Gehalt an bestimmten Polyphenolen einhergeht.
Welche Fettsäuren liefern Walnüsse und Leinsamen?
Beide enthalten vor allem Alpha-Linolensäure, eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure. Walnüsse bringen zusätzlich einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren mit.
Ist Kefir bei Laktose empfindlich oft besser verträglich?
Viele vertragen Kefir besser als Milch, weil bei der Fermentation ein Teil der Laktose abgebaut wird. Das ist aber individuell verschieden und hängt auch vom Produkt ab.
Warum geschrotete Leinsamen statt ganzer?
Geschrotete Leinsamen sind für den Körper besser zugänglich, weil die Nährstoffe nicht so leicht ungenutzt wieder ausgeschieden werden. Wichtig ist genug Flüssigkeit, da sie stark quellen.
Macht die Prise Nelken ernährungsphysiologisch einen Unterschied?
Nelken enthalten aromatische Pflanzenstoffe und Antioxidantien. In der winzigen Menge in diesem Rezept geht es vor allem um Geschmack; ein relevanter Nährstoffbeitrag ist eher klein.