Glutenfreie Kartoffel-Kürbis-Gnocchi-Pfanne mit mehligen Kartoffeln, Kürbispüree, Salbei und Weidebutter – außen goldbraun, innen weich und ohne Weizen.
Kartoffeln garen, pellen und durch die Kartoffelpresse drücken. Das Kürbispüree separat einkochen, bis es möglichst trocken ist, dann beides etwas auskühlen lassen.
Kartoffeln, Kürbis, Eigelb, Reismehl, Kartoffelstärke, Meersalz und Muskat rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Nur so lange kneten, bis alles zusammenhält.
Den Teig auf der Arbeitsfläche zu Rollen formen und in kleine Gnocchi schneiden. Wer mag, drückt sie leicht mit einer Gabel ein.
Salzwasser sanft sieden lassen und die Gnocchi darin garen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit dem Schaumlöffel herausheben und kurz abtropfen lassen.
Weidebutter in einer großen Pfanne schmelzen und leicht bräunen. Salbeiblätter kurz darin knusprig werden lassen, dann die Gnocchi zugeben und rundum goldbraun anbraten.
Auf Tellern anrichten und direkt servieren. Etwas extra Muskat oder ein paar zerstoßene Salbeiblätter passen gut darüber.
Häufig gestellte Fragen
Was steckt ernährungsphysiologisch im Kürbis?
Kürbis liefert vor allem Beta-Carotin, außerdem je nach Sorte etwas Kalium und Ballaststoffe. Die kräftige orange Farbe ist ein Hinweis auf den Carotinoid-Gehalt.
Warum sind mehlige Kartoffeln für Gnocchi oft besser verträglich als sehr wässrige Sorten?
Mehlige Kartoffeln enthalten mehr Stärke und weniger Wasser, dadurch braucht der Teig meist weniger zusätzliches Mehl. Das kann die Textur feiner machen und das Gericht für manche etwas angenehmer im Bauch halten.
Was liefern Eidotter in diesem Rezept außer Bindung?
Eidotter enthalten unter anderem Cholin, Vitamin A, Vitamin B12, Selen und etwas Eisen. Sie bringen außerdem Fett mit, das zu den fettlöslichen Inhaltsstoffen aus dem Kürbis passt.
Ist Salbei nur Aroma oder steckt mehr dahinter?
Salbei liefert ätherische Öle und polyphenolische Pflanzenstoffe. Die Datenlage zu größeren gesundheitlichen Effekten über normale Küchenmengen hinaus ist allerdings begrenzt.
Ist Reismehl bei empfindlicher Verdauung immer die beste Wahl?
Reismehl ist glutenfrei und oft mild, enthält aber wenig Ballaststoffe. Wer sehr empfindlich auf stärkehaltige Speisen reagiert, merkt manchmal trotzdem, dass die individuelle Portion entscheidend ist.