Haferflocken mit ungesüßter Hafermilch und einem kleinen Schuss Wasser in einen Topf geben. Kurkuma, Zimt, Ingwerpulver und schwarzen Pfeffer einrühren.
Die Mischung unter Rühren erhitzen, bis sie leicht aufkocht. Danach die Hitze reduzieren.
Das Porridge sanft köcheln lassen und zwischendurch rühren, bis die Haferflocken weich sind und die Konsistenz cremig wird.
Zum Schluss Ahornsirup oder Honig unterrühren. So verteilt sich die feine Süße gleichmäßig.
Wenn du magst, das Porridge noch kurz ziehen lassen. Dann wird es etwas sämiger.
In eine Schale füllen und mit wilden Heidelbeeren sowie Mandelblättchen servieren.
Häufig gestellte Fragen
Was steckt ernährungsphysiologisch in Haferflocken?
Haferflocken liefern komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Mangan, Magnesium und Eisen. Besonders bekannt ist Beta-Glucan, ein löslicher Ballaststoff aus Hafer.
Warum kommt schwarzer Pfeffer in goldene Milch oder Porridge mit Kurkuma?
Schwarzer Pfeffer enthält Piperin. Oft wird er zusammen mit Kurkuma verwendet; zur Aufnahme von Curcumin gibt es dazu Hinweise, im Kontext einer normalen Mahlzeit ist die Evidenz aber nicht in allen Details geklärt.
Sind wilde Heidelbeeren nährstoffreicher als kultivierte?
Wilde Heidelbeeren sind meist kleiner und haben relativ mehr Schale, in der viele Anthocyane sitzen. Dadurch können sie je nach Sorte und Herkunft höhere Gehalte an diesen Pflanzenstoffen haben.
Wie gut sind Mandeln bei empfindlicher Verdauung verträglich?
Mandeln liefern Vitamin E, Magnesium und ungesättigte Fettsäuren, können aber bei empfindlichem Magen oder Nussunverträglichkeit Beschwerden machen. Fein gehackt oder als Mus werden sie oft etwas besser vertragen als ganze Stücke.
Ist Ahornsirup ernährungsphysiologisch anders als Honig?
Beide süßen vor allem über Zucker, bringen aber kleine Unterschiede bei Begleitstoffen mit. Ahornsirup enthält geringe Mengen an Mangan und Polyphenolen, Honig kleine Mengen verschiedener Enzyme und Aromastoffe – beides bleibt eine Süßung und ist hier optional.