Auch bekannt als: Erstmilch, Kuh-Kolostrum, Immunmilch, Kolostrum (Biestmilch)
Bovines Colostrum ist die Erstmilch von Kühen in den ersten Stunden bis Tagen nach der Geburt. Es enthält von Natur aus Proteine, Immunglobuline wie IgG und IgA, Laktoferrin sowie weitere bioaktive Bestandteile. Als Supplement wird es vor allem im Zusammenhang mit Darm, Schleimhäuten, Belastungsphasen und immunbezogenen Fragestellungen untersucht.
Für Nahrungsergänzungen wird Colostrum in der Regel aus überschüssiger Erstmilch gewonnen und anschließend schonend verarbeitet, häufig per Gefriertrocknung. Die Zusammensetzung kann je nach Zeitpunkt der Gewinnung, Tierhaltung und Verarbeitung deutlich variieren. Im Stoffwechsel liefert es vor allem Proteine und bioaktive Milchbestandteile; es ist kein essenzieller Nährstoff mit klassischem Mangelbild.
Die Studienlage ist uneinheitlich. Es gibt Hinweise aus Humanstudien auf mögliche Zusammenhänge mit Darmbarriere, Belastungsverträglichkeit und bestimmten immunologischen Markern, aber die Ergebnisse sind nicht durchgängig konsistent. Aussagekraft und Übertragbarkeit hängen stark von Produktqualität, Dosierung, Studiendauer und untersuchter Zielgruppe ab.
Wichtig: Bovines Colostrum ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung oder medizinische Beratung. Bei anhaltenden Magen-Darm-Beschwerden, ungeklärten Symptomen oder bekannten Milchproteinallergien ist eine ärztliche Abklärung empfohlen. Möglich sind Blähungen, Übelkeit, weicher Stuhl oder Unverträglichkeiten, insbesondere bei empfindlicher Verdauung oder Laktoseintoleranz. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, chronischen Erkrankungen oder gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten solltest Du die Anwendung vorab ärztlich abklären.
Minimum: 1000 mg · Optimal: 3000 mg · Maximum: 10000 mg
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Bovines Colostrum ist eine spezielle Form der Erstmilch und kommt so in normalen Lebensmitteln nur begrenzt vor. Die Zusammensetzung variiert je nach Verarbeitung, Herkunft und Zeitpunkt der Gewinnung.
Für bovines Colostrum ist kein anerkannter Nährstoffmangel definiert. Symptome sind unspezifisch — ärztliche Abklärung empfohlen.