Auch bekannt als: PS, Phosphatidyl-L-Serin, Phosphatidylserine
Phosphatidylserin, oft als PS abgekürzt, ist ein Phospholipid und ein natürlicher Bestandteil von Zellmembranen. Besonders hohe Konzentrationen finden sich im Nervengewebe, wo Membranstruktur und Signalweitergabe eine zentrale Rolle spielen. In Nahrungsergänzungen wird PS vor allem im Zusammenhang mit Fokus, Stress und mentaler Belastbarkeit untersucht.
Früher wurde Phosphatidylserin teils aus tierischen Quellen gewonnen, heute stammt es meist aus Soja- oder Sonnenblumenlecithin. Im Körper ist PS Teil des normalen Membranaufbaus und an zellulären Signalprozessen beteiligt. Für Supplements sind Herkunft, Reinheit und der tatsächliche PS-Gehalt pro Portion wichtige Qualitätsmerkmale.
Die Studienlage zu Phosphatidylserin ist insgesamt begrenzt und teils uneinheitlich. Es gibt Hinweise aus Studien auf mögliche Zusammenhänge mit kognitiver Leistung, subjektivem Stressempfinden und Belastungsreaktionen, besonders bei Dosierungen im Bereich von etwa 200 bis 400 mg täglich. Die Aussagekraft hängt jedoch stark von Population, Studiendesign und Einnahmedauer ab.
Wichtig: Phosphatidylserin ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung oder medizinische Beratung. Mögliche Nebenwirkungen können Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit oder Schlafveränderungen umfassen, vor allem bei höheren Dosierungen oder später Einnahme am Tag. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, regelmäßiger Medikamenteneinnahme oder bestehenden Beschwerden solltest Du die Einnahme ärztlich abklären. Bei anhaltenden Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung empfohlen.
Minimum: 200 mg · Optimal: 400 mg · Maximum: 800 mg
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Phosphatidylserin kommt in kleinen Mengen in tierischen und einigen pflanzlichen Lebensmitteln vor. Die Zufuhr über die Ernährung ist meist deutlich niedriger als in Studien verwendete Mengen.
Für Phosphatidylserin ist kein klar definiertes Mangelbild etabliert. Symptome sind unspezifisch — ärztliche Abklärung empfohlen.