Auch bekannt als: Trans-Resveratrol, trans-3,5,4'-Trihydroxystilben, Polygonum cuspidatum Auszug, Japanese Knotweed Extract
Resveratrol ist ein Polyphenol aus der Gruppe der Stilbene und gehört zu den pflanzlichen Abwehrstoffen. Bekannt ist es vor allem aus Trauben, Rotwein und dem japanischen Staudenknöterich. In der Forschung wird Resveratrol unter anderem im Zusammenhang mit Sirtuinen, oxidativem Stress, mitochondrialen Prozessen und zellulären Signalwegen untersucht. Es handelt sich dabei nicht um einen essenziellen Nährstoff, sondern um einen sekundären Pflanzenstoff.
Für Nahrungsergänzungsmittel wird Resveratrol häufig aus Polygonum cuspidatum gewonnen. Relevant ist vor allem die Trans-Form, da sie in Produkten meist als die bevorzugte aktive Isomerform gilt. Nach der Aufnahme wird Resveratrol im Körper vergleichsweise schnell verstoffwechselt, was die Bioverfügbarkeit beeinflussen kann. Deshalb finden sich am Markt auch mikronisierte oder standardisierte Extrakte.
Die Studienlage ist insgesamt uneinheitlich. Es gibt Humanstudien zu Stoffwechselmarkern, Gefäßfunktion, Entzündungsparametern und Aspekten des Healthy Aging, die Ergebnisse sind jedoch nicht durchgehend konsistent. Hinweise aus Studien deuten auf interessante biologische Effekte hin, gleichzeitig hängen Resultate stark von Dosis, Form, Einnahmedauer und untersuchter Personengruppe ab.
Wichtig: Resveratrol kann mit Arzneimitteln interagieren, insbesondere mit Blutverdünnern und NSAR wie Ibuprofen. Möglich sind außerdem Magen-Darm-Beschwerden, vor allem bei höheren Dosierungen. In Schwangerschaft, Stillzeit, bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme oder vor Operationen solltest du die Verwendung ärztlich abklären. Bei Beschwerden ärztliche Abklärung empfohlen. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung oder medizinische Beratung.
Minimum: 250 mg · Optimal: 500 mg · Maximum: 1000 mg
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Resveratrol kommt natürlicherweise vor allem in Traubenschalen und einigen Beeren vor. Die Gehalte schwanken deutlich je nach Sorte, Verarbeitung und Lagerung.
Für Resveratrol gibt es keinen klassischen Bedarfs- oder Mangelzustand wie bei essenziellen Nährstoffen. Symptome sind unspezifisch — ärztliche Abklärung empfohlen.