Kabeljau abspülen, trocken tupfen und in grobe Stücke teilen. Mit Pfeffer würzen, salzen erst zum Schluss.
Schalotte in feine Halbringe schneiden, Knoblauch zerdrücken und grob hacken. Kirschtomaten halbieren.
Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und Schalotte mit Knoblauch sanft anschwitzen, bis beides duftet und leicht goldbraun ist.
Kirschtomaten, Kalamata-Oliven und Kapern dazugeben und zugedeckt schmoren, bis die Tomaten aufplatzen und eine rustikale Soße entsteht.
Kabeljau in die Soße legen, den Deckel aufsetzen und den Fisch bei milder Hitze gar ziehen lassen, bis er eben durch ist. Mit grobkörnigem Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit gehackter Petersilie und Zitrone servieren.
Häufig gestellte Fragen
Ist Kabeljau eine gute Jodquelle?
Ja, Kabeljau gehört zu den jodreichen Seefischen. Der genaue Gehalt hängt von Fanggebiet und Fütterung ab, deshalb schwankt er etwas.
Was steckt ernährungsphysiologisch in Kalamata-Oliven?
Sie liefern vor allem einfach ungesättigte Fettsäuren und Polyphenole. Dazu kommt meist viel Salz, weil Oliven in Lake eingelegt werden.
Sind Kapern nur Würze oder auch ernährungsrelevant?
Kapern bringen kleine Mengen Polyphenole und Mineralstoffe mit, werden aber meist in eher kleinen Mengen gegessen. Ihr größter Beitrag im Gericht ist der intensive, salzige Geschmack.
Warum vertragen manche Menschen Knoblauch und Schalotte nicht so gut?
Beide enthalten FODMAPs, also fermentierbare Kohlenhydrate, die bei empfindlichem Darm Blähungen oder Druck auslösen können. Die individuelle Verträglichkeit ist sehr unterschiedlich.
Hat Zitrone in so einem Fischgericht nur geschmackliche Bedeutung?
Nicht nur: Zitrone liefert Vitamin C und Säure, die das Gericht frischer wirken lässt. Der Nährstoffbeitrag ist vorhanden, aber bei der üblichen Menge eher moderat.