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Rhodiola Rosea (Rosenwurz)

Aktualisiert

KI-generiertes Symbolbild: Rhodiola Rosea (Rosenwurz)
Kurz erklärt: Rosenwurz ist eine Pflanze aus kalten, felsigen Regionen, genutzt wird die Wurzel. Sie ist keine Küchenzutat: In der EU ist sie nur in Nahrungsergänzungsmitteln erlaubt, nicht als Tee (AGES). In Schwangerschaft, Stillzeit und unter 18 Jahren rät die EMA davon ab.

Mythen & Fakten

„Rosenwurz gleicht Cortisol-Spitzen zuverlässig aus“ – stimmt das?

Mythos: Laut NCCIH gibt es nicht genug verlässliche Belege für einen gesundheitlichen Nutzen. Untersucht wurden vor allem standardisierte Extrakte.

„Rosenwurz hat eine lange Tradition“ – stimmt das?

Teilweise wahr: Das stimmt im Kern: Die EMA führt Rosenwurz-Extrakt als traditionelles pflanzliches Arzneimittel. Als Tee oder Küchenzutat ist Rosenwurz in der EU heute aber nicht erlaubt, nur in Nahrungsergänzungsmitteln (AGES).

„Mehr Rosenwurz bedeutet automatisch bessere Effekte“ – stimmt das?

Mythos: Nein. Einen gesundheitlichen Nutzen belegen die Studien laut NCCIH bisher nicht verlässlich. Mögliche Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Schlafprobleme sprechen eher für Zurückhaltung.

Quellen

Redaktionell geprüft · Stand

  1. European Union herbal monograph on Rhodiola rosea L., rhizoma et radix · European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), 2024
  2. Novel foods · Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), 2025
  3. Rhodiola: Usefulness and Safety · National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH, NIH), 2025
  4. Rhodiola rosea for physical and mental fatigue: a systematic review · BMC Complementary and Alternative Medicine (Ishaque S et al.), 2012